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Agony - Zensur für die Konsolenversionen

Agony

Agony besticht mit seinen grauenvollen Horrordarstellungen, was dem Spiel jetzt zum Verhängnis wurde. Es musste eine Zensur über sich ergehen lassen, um eine Freigabe für die Konsolen zu bekommen.

Eigentlich hätte Agony ja bereits Ende März 2018 in den Handel kommen sollen. Doch einige Nacharbeiten, wie die Zensur für Konsolen, schoben jetzt den Releasetermin auf ein bisher noch unbekanntes Datum. Sicher ist nur, dass das Spiel noch 2018 erscheinen soll.

Das Spiel wird deutlich entschärft

Mit ein Grund für die Verschiebung war nämlich, dass Agony mit seinen schockierenden Horrordarstellungen ursprünglich etwas zu heftig ausgefallen ist. Zusätzlich enthält das Spiel durchaus sexuelle Szenen, die ebenfalls nicht für alle Altersstufen geeignet sein dürften. Wir konnten eine Demo des Spiels ja bereits letztes Jahr spielen und mussten feststellen, dass Agony wirklich nichts für schwache Mägen ist.

Jede Version von Agony ist unabhängig von der Plattform inhaltlich identisch. Allerdings sind die Voraussetzungen für eine Veröffentlichung auf der PlayStation 4 und der Xbox One etwas schärfer. Um eine Freigabe für die Konsolen zu erhalten, muss ein Spiel nämlich mindestens die Einstufung M (mature content) erhalten. Eine Bewertung AO (adults only – nur für Erwachsene) hätte das Aus für die Konsolenversionen bedeutet. Das hätte auch viele Unterstützer auf Kickstarter verärgert, die auf Agony für PlayStation 4 oder Xbox One gewartet haben. Um das Spiel veröffentlichen zu können, mussten deshalb einige Kompromisse eingegangen werden.

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Agony

Das Entwicklerstudio PayWay hat vor diesem Hintergrund viel Zeit investiert, um sicherzustellen, dass die Zensur die Wahrnehmung des Spiels nicht beeinflusst. Aus diesem Grund wurden seit vielen Monaten Interviews mit Altersbewertungsfirmen geführt. Ziel war es, nicht ganze Szenen aus dem Spiel herauszuschneiden zu müssen, sondern nur entsprechend genug zu modifizieren. Manchmal reichte da beispielsweise schon ein anderer Kamerawinkel aus.

Patch für PC in Arbeit

PayWay bestätigte allerdings auch, dass für den PC ein optionaler Patch zu haben sein wird, der die oben erwähnte „Zensur“ beseitigt. Das dürfte dann etwas für ganz masochistisch veranlagte Seelen sein.

Unterstützer, die die Konsolenversion von Agony gekauft haben, können diese, wenn gewünscht, deshalb in eine PC-Version umwandeln lassen.

Auch wenn viele Spieler nun befürchten, eine weichgespülte Version von Agony zu bekommen, so weist PayWay darauf hin, dass alles, was bisher als Bildmaterial oder Videos veröffentlicht wurde, auf jeden Fall so bleiben wird. Was zensiert wurde, wird allerdings nicht verraten. Sicher ist nur, dass das Spiel auch in seiner entschärften Version hart genug bleiben wird, wie PayWay glaubhaft versichert.

Agony erscheint 2018 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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Mehr Infos zum Spiel gibt es auch auf unserer Agony-Themenseite.

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