Escape from Tarkov – so kommt ihr rein und raus

Escape from Tarkov ist ein Hardcore Shooter, der es euch einfach nicht leicht machen will. Mit meinen Tipps und Tricks schafft ihr es.

Im letzten Artikel zu Escape from Tarkov habe ich euch beschrieben, dass dieses Spiel unfassbar schwer ist und das viele Anfänger relativ schnell wieder das Handtuch werfen. Damit ihr gut in Tarkov rein und aus den Maps wieder raus kommt, habe ich euch heute hier mal zusammengetragen, wie das für mich am besten funktioniert hat.

Bevor es los geht

Ich habe es schon einmal gesagt, aber ich werde es immer wieder sagen. Escape from Tarkov (kurz EFT) ist aktuell in der Beta-Phase. Bugs, Abstürze, schlechte Matchmaking-Zeite und ähnliches gehören da zum Alltag dazu. Das wirklich schwierige an dem Game ist aber eher das, was läuft, wenn die Technik dahinter reibungslos funktioniert. Wie in den meisten anderen Shootern auch, muss man in Tarkov einfach die ersten Level durchalten und sich reinfressen, damit man Spaß am Spiel und ordentliches Equipment hat. Dazu bekommt ihr jetzt von mir eine Sammlung an Methoden und Tipps, mit denen ihr euch den Einstieg leichter macht und mit denen das Durchhalten in den ersten Leveln einfacher wird.

It’s dangerous to go allone

Die Community rund um EFT wächst quasi täglich und sowohl auf Facebook in diversen Gruppen als auch auf dem einen oder anderen Discord-Server gibt es genug Spieler um dir einen Buddy für deine Streifzüge zu suchen. Meist sind das Spieler mit Erfahrung, die Community ist sehr hilfsbereit und greift Newbs gern unter die Arme. Achtet beim Streifen mit Kollegen darauf, euch Besonderheiten der Karten, Waffen und Scavs erklären zu lassen.

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Karten, Routen, Exits

Wer möglichst schnell erfolgreich sein möchte, der kommt um eines der wichtigsten Elemente nicht herum – die Map-Knowledge. Binnen einer Sekunde nach dem Spawn zu wissen wo man ist, wo hin man muss und wie man dahin kommt, wann und wo Gegner spawnen und in welchem Gebiet es zur Sache geht, entscheidet in EFT schon beim beginn eines Raids über leben und Tod, sowie Erfolg oder Misserfolg eurer Quests. Um dieses wissen zu erlangen könnt ihr, wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, mit freunden rausgehen und euch die Maps erklären lassen, oder ihr startet die Maps im Offline-Modus und lernt sie so kennen. Dazu helfen natürlich auch ein paar Youtube-Erklärbären wie der gute TotallyAcro:

Ich habe es auf die harte Tour gelernt, bin mit einer Ausarbeitung der Karte auf einem extra Bildschirm einfach rein und habe die Map kennengelernt. Live. In Farbe. Meistens in Rot. Tut das nicht.

Waffen, Munition und das liebe Geld

Ich habe von Anfang an für mich alles richtig gemacht, nichts gekauft außer Heilmaterial und Munition und mein Geld gespart. Denn am Anfang habt ihr den Flohmarkt nicht, könnt nicht alle möglichen Internet-Builds für eure Waffen nachbauen und wisst nicht welche Waffen sonst etwas taugen oder nicht. Letzteres hängt natürlich stark vom Spielstil ab, denn in Escape from Tarkov ist die Waffe lediglich ein Mittel um Geschosse zu verteilen. Der eigentliche Schaden entsteht durch die Munition. Davon gibt es in EFT reichlich in diversen Kalibern und mit unterschiedlichen Eigenschaften. Am Anfang kauft man irgendwas, aber es ist besser sich damit zu beschäftigen und vor dem Kauf solche Tabellen zu wälzen. Sieht kompliziert aus, ist es auch, aber kann im Ernstfall den Unterschied zwischen Ausrüstung weg und Loot mit nach Hause bedeuten.

Achte auf die Stats

Deine Energieanzeige ist bei 30%? Dein Flüssigkeitsbedarf ist nur zu 8% gedeckt? Dein rechtes Bein ist gebrochen und das Blut läuft dir aus dem Bauch? Diese und ähnliche Dinge können dir in EFT widerfahren und es ist sehr wahrscheinlich dass du stirbst, wenn du diesen Stats keine Beachtung schenkst. Vor dem Raid essen und trinken, Medis und Proviant packen ist in diesem Spiel genauso wichtig, wie das korrekte Laden und Aufmunitionieren deiner Waffen. Vernachlässigst du eins von beidem bist du tot. Das Spiel mag seine Spieler nicht und ihr solltet alles tun, was es nötig hat um dem zu trotzen.

Überleben, Questen, Leveln

In genau dieser Reihenfolge oben habe ich Escape from Tarkov kennen gelernt. Erst kämpft man ums überleben, dann um Loot, später um Quests und somit dann auch um das Spielerlevel. Needless to say, Tarkov gewinnt die jeweiligen Kämpfe öfter als ihr. Mein Rat hier lautet, geht schrittweise vor. Nehmt zuerst den Kampf ums überleben und das Finden der Exits an. Danach akzeptiert Quests der Dealer und wenn ihr könnt, erledigt sie mit Freunden. Damit steigt relativ schnell euer Level, ihr bekommt Zugang zum Flohmarkt und könnt dort euer Loot verkaufen und euch mit Waffen eindecken. Bis dahin ist es ein Harter weg, aber einmal angekommen fühlt sich dieses Spiel endlich nach dem an, was es auszeichnet. Nach einem richtig schweren, sehr taktischen aber brachial guten Harcore-Shooter.

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Taktisch Spielen rettet DEIN Leben

Da wir es gerade von Taktik haben. Zwei lebenswichtige Tipps gibt es hier auch noch gratis von mir mit auf den Weg. Nehmt am Anfang so wenig Kämpfe an wie möglich, überschätzt die Reichweite und Genauigkeit eurer Maushand nicht (das gilt ganz besonders für die Hardcore Battlefield und COD-Sniper!), und lasst euch verdammt nochmal Zeit. EFT reizt einen mit seinen relativen Karten dazu loszusprinten und mit lautem Getöse in die Hotspots zu rennen. Gerade am Anfang aber ist es wichtig, dass ihr euch mit der Steuerung beschäftigt und zum beispiel wisst, wie ihr Stufenlos euren Bewegungsmodus und somit auch die Lautstärke eurer Bewegungen regulieren könnt. Jeder Ton den du erzeugst, kann dich in EFT das Leben kosten. Man hat auf den Maps auch als Scav genügend Zeit um sich langsam, mit Pausen und angestrengtem Lauschen vom Spawn zum Exit zu bewegen. Nutzt das!

Wichtig für den Anfang ist natürlich auch, dass ihr immer mit sehr offenen Augen durch eure Map lauft. Auf vielen Karten sitzen zum Beispiel Sniper-Bots auf Erhöhungen und warten nur darauf, euch scheues Reh aus dem Unterholz zu ballern. Aber auch Spieler lassen sich manchmal einfach von den Beinen holen, wenn man an Aufgängen zu Gebäuden oder den Wegen zu großen Lootboxen ein offenes Auge und einen feuchten Abzugsfinger hat.

Know Your Gear

Nach über 10 Leveln im Spiel habe ich erst gelernt, dass man zum Beispiel beim Zielen mit der linken ALT-Taste die Luft anhalten kann und dass manche Zielfernrohre einen variablen Zoom haben. Habt ihr dieses Wissen von Anfang an, in dem ihr zum Beispiel ein paar Youtube Clips geschaut habt, seid ihr im Vorteil denen Gegenüber, die darauf verzichten sich einzuarbeiten.

Ebenfalls wichtig ist einen Blick darauf zu haben, wo man sich befindet und in welchem Feuermodus eure Waffe ist. Seid ihr zum Beispiel in engen Kellern unterwegs und werdet beim Looten überrascht, ist es schlecht wenn eure AK-47 mit Thermal-Visir und teurer Munition nicht auf Dauerfeuer steht. Andersherum, schlendert ihr mit der Knifte durch den Wald und tretet dort gegen einen Sniper an, solltet ihr eure Waffe im Einzelfeuer haben. Manche Zielvorrichtung hat mehrere Modi und lässt sich umschalten, was auch wichtig wäre im Raid zu bedenken. Behaltet also immer einen klaren Kopf und Überblick über eure Ausrüstung. P.s.: InGame Headsets retten Leben 😉 – dieses Spiel dreht sich so viel um Geräusche, die Hervorragend und wirklich spannend umgesetzt sind. Seid Leise und hört gut zu!

Schnell rein, schnell raus

Fassen wir also zusammen. Ein einarbeiten in Waffen, Controls, Einstellungen und Ausrüstung ist ebenso unerlässlich wie taktisches Spielen und schlaues Überwachen von Stats. Geld sparen, viele Scav-Runden abreißen und sich mit dem Game vertraut machen, das sind die wichtigsten Tipps überhaupt. Mit Freunden einen Kaffee trinken gehen ist aktuell eher blöd, mit Freunden ins Raid zu gehen ist dagegen ein smarter Move.

Habt ihr Fragen zu Escape from Tarkov? Dann haut sie mir in die Kommentare!

0 Kommentare zu “Escape from Tarkov – so kommt ihr rein und raus”

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