Im GAMERZ.one Review: Razer Lancehead – Wireless for the Win!

Eine kabellose Gamer-Maus? Geht uns bloß weg damit! Oder? Vielleicht auch nicht? Razer will mit der Lancehead beweisen, dass Wireless und Gaming doch zueinander passen! Ob das klappt - ihr erfahrts in unserem Review!

Heute mal wieder ein schönes Stück Gamer-Peripherie im GAMERZ.one Tech-Check! Die Razer Lancehead, eine taufrische Wireless Gamer-Mouse, welche mit einigen Neuheiten aufwartet und als einer der wenigen Wireless-Mäuse sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet ist! Ich hab mir das gute Stück einmal näher angeschaut und verrate Euch, was ihr von diesem Nager erwarten könnt.

Razer Lancehead

Wireless!? Für Gamer?! Aber die Latenz!!

Jaja, beim geneigten Hobbysemiprofizocker muss immer alles schnell und schnell und, achja, schnell sein! Keine Input-Lags, keine Verbindungsabbrüche, stabile Übertragung aller Daten. Wireless-Maus? Geh mir weg mit dem Mist! Nur Kabel rockt.

So zumindest die einhellige Meinung vieler. Ja, auch meine, bestätigt durch damalige negative Erfahrungen mit einer kabellosen Maus von Logitech. Bis ich mir die Razer Lancehead für den Tech-Check abgeholt hab. Razer verspricht niedrigste Latenzen, beste Präzision und lange Laufzeiten. Und ich kann jetzt nicht behaupten, dass Razer hier übertreibt. Ich bin (wiederholt, nach dem Nightblade MI3 Review) f***ing begeistert!

Razer Lancehead

Ganz viel geile Nagertechnik!

Razer lässt sich bei der Lancehead nicht lumpen. Neben der mittlerweile fast schon üblichen Chroma-Beleuchtung strahlt der Nager also nicht nur im optisch hübschen (Licht-)Design. Auch technisch ist hier alles State-of-the-Art: Alle Schalter der Maus mechanisch und sind eine Eigenentwicklung von Razer. Verbaut wurde außerdem ein 5G Laser Sensor mit einer beinah wahnwitzigen Auflösung von 16.000 DPI, der bis 210 Zoll pro Sekunde abtasten kann. 1000Hz Ultrapolling wird ebenfalls unterstützt und sorgt für bestmögliche Verarbeitung der Mausbewegungen und Eingaben.

Insgesamt gibt es außerdem neun unabhängig programmierbare Tasten, die zudem auf beiden Mausseiten an der jeweils gleichen Stelle liegen. Damit lässt das Layout der Maus zu, dass sowohl Rechts- als auch Linkshänder mit der Lancehead zocken können. Nice!

Razer Lancehead

Für die Wireless-Übertragung steht eine eigens entwickelte Technologie zur Verfügung: Die Adaptive Frequenz-Technologie, kurz AFT. Verbunden wird die Lancehead mit dem 2,4GHz USB Adapter, der weitgehend üblichen Technologie für drahtlose Technik aller Art. Und damit zwangsläufig auch problematisch, je mehr Wirelessgeräte auf dem selben Frequenzband funken. Razers AF-Technologie sucht daher ständig nach dem optimalsten Frequenzkanal und wechselt sofort bei auftretenden Störungen nach dem nächstbesten verfügbaren Kanal. Und das alles permanent in Millisekundenabständen. So soll garantiert sein, dass weder Lags noch Verbindungsabbrüche den nächsten Once-in-a-Lifetime-Frag zunichte machen.

Unterstützt wird die bald in Beta-Version erscheinende Razer Synapse 3 Software, mit der es unter anderem beispielsweise möglich ist komplette Peripherie-Profile auf der Hardware direkt zu speichern und an andere Rechner zu übertragen.

Trotz der ganzen Technik und Features soll eine Akkuladung für 24 Stunden Betrieb ausreichen. Not bad – and confirmed! 4 Tage á etwa 6 Stunden Computerarbeit und Zocken ohne erneute Betankung waren ohne Probleme drin.

Technische Daten Razer Lancehead

Razer Lancehead

Optisch, haptisch, mag( )isch

Optisch kommt die Lancehead sehr edel daher, wirkt hochwertig und sehr gut verarbeitet. Keine Grate, keine scharfen Kanten, keine unsauberen Kanten. Nix zu meckern, so rein gar nix. Nada.

Allerdings fasst sich der Nager im ersten Moment sehr merkwürdig an, doch das ist durch die Tauglichkeit für Links- und Rechtshänder geschuldet. Die Maus ist zwar sehr ergonomisch geformt, aber eben nicht speziell für die rechte oder linke Hand. Ich musste mich schon eine ganze Weile an das Design gewöhnen, mittlerweile aber bin ich da auch eingegrooved.

Razer Lancehead

Die Maus fällt allerdings beispielsweise schon etwas kleiner aus als die Razer Mamba. Wer also etwas größere Hände hat und größere Mäuse bevorzugt, sollte sich den Kauf durchaus überlegen oder vorher zumindest mal in der Hand gehabt haben. Für mich ist die Größe beispielsweise noch akzeptabel, hätte mich aber durchaus gefreut, wenn sie ein Tacken größer gewesen wäre.

Kabellose Mäuse sind naturgemäß wegen des Akkus etwas schwerer als normale Mäuse. Und Gamer haben in der Regel eine klare Präferenz: Lighter is faster is better. In dem Fall aber hat Razer es geschafft die Lancehead mit 111 Gramm Gewicht angenehm leicht zu gestalten. Sie ist gewichtstechnisch absolut ausgewogen und gleitet leicht und gleichmäßig über das Mauspad.

Butter bei die Nager – wie sieht’s Ingame aus?

Die wichtigste Frage ist natürlich – wie macht sich die Lancehead denn im Spiel? Ich könnt jetzt sagen „Super“ oder „Perfekt“ oder einfach: Scheißdiewandan, is die gut!

Die Razer Lancehead setzt alles um, was ich will. Egal ob präzise ruhige Sniper-Shots in Battlegrounds oder wildes umhergesprayjumpe in Black Ops 3. Der Nager holt die Gegner wie von selbst. Triggerfinger mit Pistole mit drei schnellen treffern und zack, Gegner tot. Ich musste mich mehrfach selbst davon überzeugen, dass ich wirklich gerade Wireless zocke und nicht via Kabel. Was übrigens auch möglich ist, denn zum Laden der Maus wird ein 2,1m langes USB-Kabel mitgeliefert, das eben auch die Daten übertragen kann. Aber nicht muss, denn ob Wireless oder mit Kabel ist der Lancehead sowas von sch*** egal. Läuft mit dir, Adaptive Frequenz-Technologie! (Watt für ein Name ey…)

Razer Lancehead

Die Sensitivy lässt sich im Game über zwei Tasten unterhalb des Mausrads on-the-fly umstellen. Das Mausrad selbst gibt präsizes taktiles Feedback, sodass beispielsweise ein Waffenwechsel präzise und eindeutig ausgelöst wird. Auch die Tasten der Maus geben jederzeit das nötige Feedback um sicher zu sein, dass man den gewünschten Befehl auch wirklich ausgeführt hat. Und die gummierten Seiten sind derart griffig, dass man nie das Gefühl hat man könnte sie versehentlich bei knallharter Action durchs Zimmer schleudern.

Fazit

Das Urteil, man kann sichs denken, fällt „Ich bin f***ing begeistert!“ aus! Was anderes kann man kaum zur Razer Lancehead sagen. Ein kabellostechnisches Meisterwerk!

Perfekt verarbeitet, hübsch anzusehen und wunderbar anzugrabbeln. Einfach sexy. Knackiges Handling, lagfreie Übertragung und präziseste Umsetzung aller Aktionen. Man benötigt wegen der Eignung als Links- und Rechtshänder-Maus etwas mehr Eingewöhnungszeit und wer größere Hände hat, für den ist die Lancehead vielleicht nichts. Aber alle anderen Zocker dürften ebenso wie ich begeistert sein.

Auf den ersten Blick nicht so begeisternd ist der Preis der Lancehead. Die UVP beträgt knackige 149,99 Euro für die Wireless Lancehead. Der Straßenpreis liegt aktuell bei etwa 139,99 Euro und immer noch eine ziemliche Ansage (bei Amazon*, die kabelgebundene Variante kostet ca. 90 Euro, technisch leicht abweichend, Handling aber sicherlich ähnlich). Allerdings, meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt bei der gebotenen Qualität und der innovativen Technik. Billiger geht immer – aber besser kaum.

Wireless for the win!

Bildergalerie

 

*Affiliate Link – mit einem Klick unterstützt Du ohne Mehrkosten unsere Arbeit. Danke 🙂

2 Kommentare zu “Im GAMERZ.one Review: Razer Lancehead – Wireless for the Win!”

  1. Ich bin mit der Maus sehr zufrieden. Optisch sehr schön und liegt gut in der Hand man kann die geschwindigkeit des Coursers fein regeln kann man ruhig zuschlagen… Diese Razer ist auf jeden Fall sehr gut geworden! Klare Kaufempfehlung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.