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Lenovo Star Wars Jedi Challanges: Der TechCheck einer Jedi Ausrüstung

Welcher Star Wars Fans hat es sich noch nicht gewünscht? Das Lichtschwert gegen seine Feinde zu erheben und ein großer Jedi zu werden. Lenovo hat dies nun möglich gemacht, wie das geht, was ihr dafür benötigt und ob sich das ganze lohnt, dass erfahrt ihr in unserem Test!

Mit Star Wars Jedi Challanges bringt euch Lenovo euer ganz eigenes Abenteuer nach Hause. Ausgerüstet mit einem Laserschwert und einer AR-Brille könnt ihr euch mit eurem Smartphone in den Kampf gegen Droiden und große Gegner wie Kylo Ren begeben. Doch bevor es losgehen kann erfordert es ein wenig an Vorbereitung.

Unsere Ausrüstung

In dem Star Wars Jedi Challanges Kit enthalten sind zum einen der Griff für euer Lichtschwert. Dieser liegt auch gar nicht so schwer in der Hand wie man auf den ersten Blick denkt. Das silberne Plastik glänzt und gibt dem ganzen einen wirklich hochwertigen Look. Die Spitze leuchtet blau sobald ihr das Schwert einschaltet und signalisiert euch, wenn es verbunden ist.

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Neben dem Schwert brauchen wir natürlich noch die AR-Brille, welche sich ebenfalls im Lieferumfang befindet. Auch diese hat ein angenehmes Gewicht, lässt sich gut befestigen und hat einen guten halt während man spielt. Auch als Brillenträger hat man keine Einschränkung, die Brille hat genug platz und drückt nicht unangenehm ins Gesicht. Nur die Polster drücken nach einer Weile etwas auf die Wangenknochen.

Zum Spielen benötigt ihr außerdem den Peilsender. Eine kleine runde Kugel, die eure Position im Zimmer festellt und den Spielbereich absteckt. Stellt sicher, dass ihr genug Platz zur Verfügung habt und nicht plötzlich eure Einrichtung bekämpft. während die Roboter vor euch erscheinen.

Zu guter Letzt benötigt ihr ein Smartphone und die dazugehörige App. Doch hier ein erstes kleines Manko: Es sind nicht alle Smartphones kompatibel und besonders die älteren Generationen können Star Wars Jedi Challanges nicht nutzen. Welche Smartphones genau kompatibel sind, dass findet ihr auf der offiziellen Website.

Getestet haben wir mit einem Samsung Galaxy S7 Edge (Roxy) und einem IPhone 7 (Pandorius). Allerdings musste man beim Iphone die Helligkeit des Bildschirmes auf die höchste Stufe stellen, damit das Spiel richtig funktionierte. Dieses Problem gab es beim Android Phone nicht. Ebenfalls kann man beim IPhone 7 die Headsetfunktion nicht nutzen, denn es ist kein passendes Adapter dabei.

Vorbereitung ist alles

Bevor wir mit dem Spielen loslegen können müssen wir natürlich erst die App downloaden. Nachdem das erledigt ist, werden wir durch eine Anleitung geführt, die uns erklärt wie wir unser Schwert per Bluetooth verbinden und das Smartphone richtig in die Brille einsetzen, damit alles funktioniert. Wenn man der Anleitung gut folgt, sollte das erste Einrichten kein Problem darstellen. Alles ist anschaulich und detailliert erklärt und Bilder leisten ebenso eine große Hilfestellung dabei.

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Aber wie das immer so ist, sieht jeder die Einrichtung unterschiedlich schwer an. Mein Kollege Pandorius, der die Brille mit mir getestet hat, fand die Einrichtung relativ schwierig bis alles wirklich funktioniert hat. Vorallem herauszufinden, dass es an der Helligkeit liegt war eine große Herausforderung, denn darauf wird man in der Anleitung nicht hingewiesen.

Erste Schritte

Zu Beginn müssen wir unser Schwert ausrichten und kalibrieren. Dann werden wir durch eine Einleitung geführt. Die Macht sei groß in uns, doch das kann ich so nicht ganz unterschreiben. Die ersten Schritte fühlen sich ungewohnt und etwas tollpatschig an und ich möchte nicht wissen was die Nachbarn dachten, wenn sie von draußen rein schauten, wie eine Verrückte wild mit einem Schwertgriff rumwedelt.

Doch Übung macht den Meister und so kann man die ersten Runden mit viel Spaß meistern. Die Roboter zu zerteilen und ihre Blasterschüsse mit dem Schwert abzuwehren wie ein echter Jedi, dass ist schon aufregend und macht Lust auf mehr.

Für den Spieler sieht die Welt natürlich anders aus. Weniger doppelt und mit Robotern direkt im Wohnzimmer.

Auch wenn die Präzision des Schwertes manchmal etwas zu wünschen übrig lässt, es mal schräg sitzt und neu kalibriert werden muss, kann sich schon einige Zeit damit beschäftigen. Leider, musste ich allerdings feststellen, dass die Reichweite des Schwertes ab und zu gering ist, so passierte es, dass ich einem Roboter seinen Schussarm zerstörte und dann nicht mit der Klinge an ihn heran kam, weil er sich weigerte in meine Richtung zu gehen. Ein kleiner Dämpfer der Jedi Karriere.

Ganz schön Sportlich

Das Kämpfen als Jedi ist natürlich nicht ohne. Auch wenn das Schwert sich mit Leichtigkeit schwingen lässt, ist das herumtoben und Angreifen auf Dauer schweißtreibend. Doch was will man mehr, als mit Spaß ein paar Kilos zu verbrennen? Besonders gegen die „besonderen“ Gegner wie Darth Maul wird es aufwendig. Zum parieren der Angriffe müssen wir das Schwert in eine Position bringen, die in unserem Sichtfeld erscheint. Das erfordert schnelle Reaktionen.

Mit höheren Leveln werden auch die Gegner intelligenter. Sie eilen an einem vorbei und greifen nun von allen Seiten an. Hier macht sich das beschränkte Sichtfeld der Brille bemerkbar. Man muss oft und viel seinen Kopf wenden und es verhält sich ein bisschen wie ein Kampf mit einer Taucherbrille. So sammelt sich auch der Schweiß auf der Stirn, denn eine Lüftung bzw. Luftzirkulation gibt es in der Brille nicht.

Dennoch wird das Kämpfen so weniger langweilig und bleibt voller Abwechslung, denn wir müssen aufpassen und mitdenken damit uns die Gegner nicht einfach überlisten können.

Zwei andere Spielmodi

Neben dem Kämpfen mit dem Laserschwert stehen noch zwei andere Modi zur Verfügung. Nach einem anstregenden Kampf können wir uns bei einer Runde „Holo-Schach“ wieder abkühlen oder wir spielen einen „strategischen Kampf“, der an Tower-Defense erinnert. Doch das größte und stärkste AR-Erlebnis hat man defintiv bei den Laserschwert Kämpfen. Und sind wir mal ehrlich: Damit haben wir uns auch am meisten beschäftigt.

Eine Runde Holo Schach gefällig?
Oder lieber ein bisschen Tower Defense?

Unser Fazit

Star Wars Jedi Challanges bietet einige Möglichkeiten auf eine völlig neue Weise in das Universum einzutauchen. Das Kämpfen mit dem Laserschwert ist spaßig. Kleine Kalibrierungsfehler und manchmal zu geringer Reichweite, kommen zwar vor, aber darüber kann man oft hinwegsehen.

Die Technik ist noch relativ neu und das hier und da kleinere Problemchen auftauchen, ist da denken wir ganz normal. Gegen die Akkulaufzeit der Geräte kann man eigentlich nichts sagen. Für einige Stunden Spielspaß halten sie allemal durch.

Das Headset ist im großen und ganzen bequem, doch nach einiger Zeit schwitzt man doch sehr darunter. Der Griff des Schwertes ist dagegen edel, leicht und bereitet keine Schwierigkeiten beim Spielen. Da Spielen an sich bringt einen großen Spaßfaktor und motiviert zum weiter kommen damit man sich gegen die großen Bösen versuchen kann. Hat man keine Lust mehr das Laserschwert zu schwingen, kann man einfach die Spielmodi wechseln und erhält wieder ein völlig neues Spielerlebnis.

Wer das Set erwerben will, der muss allerdings einen Betrag von 300,00 Euro bezahlen, denn ohne die Hardware könnt ihr das Spiel nicht nutzen. Dafür und für ein wirklich entspannteres Spielerlebnis müssen allerdings noch ein paar kleine technische Verbesserungen her. Für jeden Star Wars Fan wäre es jedoch etwas besonderes auf diese Weise in das Universum einzutauchen. Für den Anfang können wir nur sagen: Möge die Macht mit euch sein, zukünftige Jediritter!

0 Kommentare zu “Lenovo Star Wars Jedi Challanges: Der TechCheck einer Jedi Ausrüstung”

Bisher hat noch niemand einen Kommentar hinterlassen. Schande! Schreib DU doch den ersten! LOS!

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