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AOC AGON AG322QCX im GAMERZ.one Hardware Review!

Heute haben wir mal wieder einen Gaming-Monitor im GAMERZ.one TechCheck! Diesmal ist er gebogen, knapp 32 Zoll groß und hört auf den Namen AOC AGON AG322QCX - wir klären, was dieses Monstrum von Display so drauf hat!

Und noch ein Tech-Check! Diesmal kein Gaming Laptop, sondern ein fast 32 Zoll großes Gamer-Display, welches auch noch gebogen daherkommt! Wir haben den AOC AGON AG322QCX für Euch näher angesehen und prüfen, ob das Versprechen des immersiveren Gameerlebnisses wirklich stimmt!

Allgemeines zum AOC AGON AG322QCX

Der AGON AG322QCX (meine Güte, ich hasse diese sperrigen Namen!) von AOC kommt mit fetten 31,5 Zoll im Curved Design daher und stellt manche Schreibtische – auch meinen – vor Herausforderungen. Dazu gleich mehr. Das Display löst mit der QHD Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln auf und benötigt nur 4ms Reaktionszeit beim Bildwechsel. 144 Hz können dargestellt werden, via Adaptive Sync (kompatibel mit AMDs Freesync) kann die Bildwiederholrate dynamisch an die vom Spiel gelieferte FPS angepasst werden. Klappt leider nicht auf Nvidia-Grafikkarten, da Gsync nicht unterstützt wird.

AOC AGON AG322QCX
AOC AGON AG322QCX

Das Panel selbst ist ein MVA, welches mit 178 Grad sehr Blickwinkelstabil ist und angenehme Farbdarstellung garantiert. Auch wird das Display als „Borderless“ bezeichnet, was man zwar nicht ganz hundertprozentig unterstreichen kann, denn ein kleiner Rahmen bleibt immer, aber der Rahmen des AOC AGON AG322QCX ist schon verdammt schmal.

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Als Anschlüsse stehen zwei HDMI, zwei DisplayPort, ein D-SUB, zwei USB-Ports sowie je ein Audio- und Mikrofon-Port zur Verfügung. Außerdem existiert ein weiterer USB-Micro Anschluss für die beigelegte Fernbedienung.

Japp, beigelegte Fernbedienung!

AOC AGON AG322QCX
AOC AGON AG322QCX

Verarbeitung und Design – und eine Herausforderung

Als so ziemlich einziger Display-Hersteller verbaut AOC auch hier einen Standfuß aus Metall. Dieser gibt dem Display die notwendige Stabilität um bei intensiveren Gaming-Sessions ein „wackelfreies“ Bild zu gewährleisten. Man kennt es ja, man stößt ja gerne mal am Schreibtisch an, wenns intensiver wird, und dann wackelt das Bild immer etwas. Kann schon stören. Außerdem wirkt ein Metallfuß natürlich deutlich wertiger als billiges Plastik.

Das Design ist ansprechend, nicht zu schlicht, aber auch nicht Über-Futuristisch, was ich persönlich ganz gern mag. Ist aber Geschmackssache, natürlich.

An der Verarbeitung kann nirgends etwas wirklich gemeckert werden – qualitativ alles sehr hochwertig.

AOC AGON AG322QCX - hochwertiger Standfuß aus Metall mit einem Nachteil: Ausladend auf der Rückseite.
AOC AGON AG322QCX – hochwertiger Standfuß aus Metall mit einem Nachteil: Ausladend auf der Rückseite.

Was mich aber am Design des Standfußes sehr stört: Der hintere Fuß verhindert, dass man den AGON AG322QCX möglichst weit an die Schreibtischkante stellen kann. Durch dieses Design steht der Monitor definitiv zu weit mittig auf dem Tisch, was den Abstand zwischen Auge und Display – insbesondere im Hinblick auf die Größe des Displays – deutlich verkleinert. Das ist auf Dauer ungesund für die Augen.

Der AOC AGON AG322QCX im Alltag

Ich muss sagen, im Alltag gefällt mir der AG322QCX nicht so gut. Das liegt insbesondere an dem oben beschriebenen Problem mit dem Standfuß, dass der Monitor zu weit auf dem Tisch steht.

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Das produziert nämlich den Nachteil, das man sehr schnell einzelne Pixel auf dem Schirm erkennen kann. Der Monitor löst nämlich nur mit 1440p auf, was bei 31,5 Zoll Bilddiagonale – bei aller Liebe – einfach zu wenig ist. 4k auf knapp 32 Zoll müssen da schon sein. Das würde auch dafür sorgen, dass man durchaus mehrere Fenster parallel darstellen kann, ohne dass es für die Augen anstrengend würde. Auf kleineren Displays ist 4k dann nämlich ohne die Display-Skalierung von Windows kaum nutzbar. Hier bräuchte man diese nicht.

Größenvergleich: AOC AGON AG322QCX vs. Dell 24 Zoll FullHD Display
Größenvergleich: AOC AGON AG322QCX vs. Dell 24 Zoll FullHD Display

Leider lässt sich der Monitor auch nicht tiefer aufbauen. im obrigen Bild ist der Monitor schon auf die tiefste Einstellung gesetzt –  mir persönlich immer noch mindestens fünf Zentimeter zu hoch. Schade!

Auch wenn Videos auf dem gewölbten Display toll aussehen, so komisch sehen Websites aus. Man sieht kaum noch gerade Linien, was sich erstmal seltsam anfühlt. Da muss man sich dran gewöhnen. Für Videobearbeitung mag ein Display mit Curved-Design sicherlich vielleicht auch noch geeignet sein – für Webdesign, Fotobearbeitung und ähnliches, wo es auf gerade Linien ankommt, da eignet sich der AOC AGON AG322QCX nicht.

Das ist aber, um ehrlich zu sein, auch nicht das, wofür er gedacht ist…

Der AOC AGON AG322QCX im Gamer-Alltag

Bei Games spielt der AG322QCX jedoch seine gesamten Stärken komplett aus. Immersiver kann man ein Game kaum erleben! Dadurch, dass man relativ dicht vor dem Monitor sitzt und je nach Sitzabstand perfekt zum Auge gewölbt ist, taucht man tiefer ins Spiel ein als sonst. Das HUD in Multiplayer-Games beispielsweise nimmt man beispielsweise (meiner Meinung nach) viel intensiver wahr. In Singleplayer-Games taucht man gefühlt viel mehr in die Story ein. Gefühlt ist man näher dran.

Die im sonstigen Alltag bemängelte geringe Auflösung des Displays ist hier komplett irrelevant.  Vielleicht nicht komplett, Full-HD würde sicherlich sehr pixelig wirken. Hier sind 1440p auf jeden Fall genug und sicherlich auch ein Kompromiss für Konsolen bzw. PCs mit etwas geringerer Leistungsfähigkeit. Hat ja nicht jeder eine GTX 1080 Ti, mit der man in 4k zocken kann.

AOC AGON AG322QCX
AOC AGON AG322QCX

Das Bild wirkt hier farbenfroh und fehlerfrei dargestellt. Es gibt MVA Panelhersteller, bei denen es besonders bei den Curved Displays technische Probleme bei der Hintergrundbeleuchtung gibt – diese konnte ich hier jedoch nicht feststellen. Das Bild ist gleichmäßig, intensive, störende Lichthöfe konnte ich nicht feststellen.

Das Display dürfte sich in jeden Fall sowohl für PC-Zocker als auch Konsolenspieler gleichermaßen perfekt eignen – wenn man diesen dann auch nur zum Spielen verwendet.

Man kann im Monitor diverse Profile für unterschiedliche Games auswählen und so Farbsättigung, Kontrast und so weiter dynamisch anpassen. Oder auch eigene Einstellungen festlegen. Und da die Auswahl des richtigen Profils über das Display-Menü immer etwas hakelig ist, spendiert AOC dem AGON AG322QCX eine Fernbedienung! Über diese können Profile schneller ausgewählt, aber auch das Menü komfortabler bedient werden.

Fazit AOC AGON AG322QCX

Für den Alltag würde ich dieses Display ehrlichgesagt nicht empfehlen. Dafür ist mir die Display-Auflösung auf 31,5 Zoll einfach zu klein. Und auch das Curved Design des Monitors ist im Alltag sicherlich Geschmackssache und vor allem auch eine Frage dessen, was man im Alltag damit machen muss/möchte.

Punktabzug gebe ich hier jedoch trotzdem für die – meiner Meinung nach – mangelnde Alltagstauglichkeit. Die wenigsten werden sich sicherlich ein dediziertes Display rein fürs Zocken zulegen, weswegen ich auch die Alltagstauglichkeit immer mit berücksichtige.

Als Gamer – und zwar als reinen Gamer – Monitor kann ich den AOC AGON AG322QCX jedoch wärmstens empfehlen! Vorausgesetzt, man hat den Platz auf dem Schreibtisch, denn der hintere Fuß des Ständers verhindert, dass man das Display ganz an den Rand des Schreibtischs stellen kann. Ist das jedoch kein Problem, dann erlebt man mit diesem Display ein höchst immersives Spielerlebnis, man taucht regelrecht tiefer ins Spielgeschehen ein, als es mit einem vergleichbar großen nicht-gebogenen Display der Fall ist.

Preislich ist der AGON AG322QCX für ab etwa 550 Euro zu haben und nicht nur für PC-Zocker, sondern auch für Konsoleros bestens zum Zocken geeignet – daher auch eine Empfehlung für diesen Zweck.

Verdienter Silber-Award!

Bildergalerie AOC AGON AG322QCX

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