Sonic Forces - Der blaue Igel kehrt zurück – Unser Review

Seit dem 7.November könnt ihr mit Sonic und seinen Freunden wieder auf ein Abenteuer gehen. Sonic Mania kam bei den Spielern schon sehr gut an und viele wünschten sich ein klassisches Sonic zurück. Sonic Forces kombiniert 2D mit 3D und wir durften das Spiel für euch testen.

Sonic Forces bringt den blauen Igel und seine Gefährten zurück in eure Wohnzimmer. Auf neuen Abenteuern müsst ihr euch durch die 30 neuen Level rollen und kämpfen. Viele Vorgänger haben die Erwartungen der Spieler nicht erfüllen können. Viele wünschten sich mehr die Retro Spiele zurück. Sonic Forces kombiniert den modernen Sonic mit dem retro Sonic.

Guerillakrieg in neonfarben?

Dr. Eggman greift wieder einmal die Welt an. Diesmal kämpft er allerdings nicht alleine, sondern wird unterstützt von Shadow, Metal Sonic, Chaos, Zavok und Infinite, einem Neuling. Doch unerfahren ist er nicht, denn er besiegt Sonic ohne größere Probleme. Dr. Eggman schafft es so nun doch die Welt zu erobern und unser kleiner blauer Freund wird für tot erklärt. Ein Sonic ohne Sonic? Wie soll das gehen? Auch das fragen sich seine Freunde, die sich jedoch tapfer in eine Schlacht gegen die Bösen begeben, doch Infinite lässt ihnen kaum eine Chance. Was tun um die Welt zu retten?

Der neue Rekrut

In einem Guerillakrieg gibt es natürlich immer die Rebellen, die sich gegen die oberste Macht stellen und so auch in Sonic Forces. Ein neuer Rekrut will dem Team beitreten und hier dürft ihr erstmal euren eigenen Avatar erstellen. Die Auswahlmöglichkeiten vom Aussehen sind relativ begrenzt, aber werden dafür um die Auswahl an Klamotten und Kostümen erweitert, die man sich erspielen kann.

Ihr wählt zuerst eine Spezies aus, die ihr spielen möchtet, wobei jede davon andere Fähigkeiten besitzt, die ihr im Kampf einsetzen könnt. Ich habe mich für den Wolf entschieden und konnte mit einem Flammenwerfer die Gegner mühelos aus dem Weg räumen.  In Sonic Forces gibt es auch wieder Wisps die ihr einsammeln könnt. Für euren Avatar stehen die Element-Wisps zur Verfügung, mit denen ihr versteckte Stellen in Leveln erreichen könnt. Auch helfen euch die Kleinen länger zu überleben ohne setzen weitere Spezialattacken frei, mit denen euch kein Gegner mehr aufhalten kann.

Wo ist Sonic?

Der blaue Igel ist weg und vor allem Tails nimmt das ganz schön mit. Als er angegriffen wird wünscht er sich Sonics Hilfe und siehe da: Ein Sonic aus einer anderen Dimension erscheint. Wieso? Na, weil die Suche nach dem Phantomrubin auch hier weitergeht. Sonic Forces ist also ein Sequel zu Sonic Mania.

Der klassische Sonic bewegt sich ausschließlich in 2D Arealen und wurde zu den Vorgängern etwas verbessert. Das Drop Dash aus Sonic Mania kann wieder eingesetzt werden und generell fühlt er sich in der Steuerung besser an als in Generations. Allerdings finde ich ihn dennoch etwas schwer fällig und es fühlt sich noch nicht so leicht an wie in den klassischen Sonic spielen. An vielen Stellen hängt man dadurch und verliert an Geschwindigkeit, aber dennoch ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

Der moderne Sonic bewegt sich in 3D und 2D Arealen. An die Steuerung konnte ich mich allerdings wenig gewöhnen. Es fehlt das Gefühl die Kontrolle zu haben. Oft kam es mir vor, dass Sonic nicht auf das reagiert was ich gerne von ihm möchte. Könnte allerdings auch einfach an der Frau zu Mann Kommunikation liegen, bei der das oft auch nicht klappt. Dennoch führt einen dies das ein oder andere Mal in den nächsten Abgrund, aus dem man sich dann wieder herauswinden muss.

Für Sonic sind ausschließlich die Boost-Wisps da zum auffüllen der Turboleiste.

Das Sonic Universum mal anders

Natürlich spielt Sonic Forces in den bekannten Orten wie Green Hill oder Chemical Plant. Allerdings ist von dem ganzen durch die Übernahme von Dr. Eggman nicht mehr viel wieder zu erkennen. Green Hill begegnet uns also diesmal nicht nur mit dem grünen Grasland, sondern beherbergt nun auch Wüste und Pyramiden, die viel zum Erkunden bieten. Eine gute Abwechslung zum Leveldesign von früher. So bleiben diese interessant und wecken die Entdeckerlaune.

Ebenso ein gutes Feature sind die filmischeren Abschnitte im Spiel, die dem ganzen viel Dynamik geben. Unterbrochen werden diese nur, wenn euch ein Quicktimeevent erwartet. Sie sind selten, aber sehen verdammt gut aus.

Der Soundtrack ist ein Muss

Was für viele Sonic Fans fast noch wichtiger ist als das Spiel selbst ist der Soundtrack. Dieser ist wie immer On-Point und bietet viele Facetten. Die Mischung aus Pop. Rock, Metal, Electro und Mega-Drive-Tunes unterlegen jedes Level perfekt und man kann kaum ruhig sitzen bleiben. Die Sonic Sounds von damals waren schon immer mitreißend und hier kann man den Entwicklern absolut nichts vormachen.

Unser Fazit

Kommt Sonic Forces nun an die Wünsche der Spieler heran? Ich kann dazu kein klares „Ja! abgeben. Die Idee den Sonic der Vergangenheit mit einzubauen und den Spieler reine 2D Welten zu bieten, finde ich einen sehr guten Ansatz, nachdem die 3D Varianten nicht besonders gut ankamen. Allerdings muss immer noch an der Steuerung gefeilt werden. Der Vergangenheitssonic spielt sich schon sehr gut, doch der Moderne wehrt sich hier und da noch ein wenig gegen die Befehle, die man ihm erteilt.

Der Avatar lässt sich hingegen gut steuern und durch die verschiedenen Fähigkeiten und Gestaltungsoptionen macht das ganze schon viel Spaß.

Sonic Forces ist kein schlechtes Sonic und wenn man ein paar Schönheitsfehler mit Patches behebt, dann kann man auch dem modernen Sonic viel abgewinnen. Die Performanceprobleme, die das Spiel am PC haben soll,  konnte ich nicht feststellen.

Generell ist es etwas Gutes, dass sich so bemüht wird uns ein modernes, altes Sonic zu liefern, was Retro und Moderne mischt. Ein guter Ansatz wie ich finde und es nimmt dem Spielspaß nichts, sich damit auseinanderzusetzen. Wer ein gutes Sonic will, mit Einblicke in eine Welt von Dr. Eggman regiert, viel Dynamik und einem hammer Soundtrack, der kann mit Sonic Forces nicht viel falsch machen und erhält für 40,00 € einen soliden Plattformer.

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