WERBUNG

Sniper: GW3 - Ersteindruck | Kuhl oder Stuhl? #1

Die erste Ausgabe unseres neuen Formats: Kuhl oder Stuhl! Wir analysieren die Alpha von Sniper: Ghost Warrior 3!

Unser guter Freund und gamerz.one Familienmitglied Tim von Koch Media ermöglichte uns vor kurzem einen ausgiebigen Ersteindruck zu Ci Games neuesten Ghost Warrior-Teil und da stellt sich natürlich die Frage: Sniper: Ghost Warrior 3 – Kuhl oder doch eher Stuhl? 

Nun was genau konnten wir testen? Es standen zwei Level zur Verfügung – zum einen eine große Map mit mehreren kleinen Quests, welche es zu lösen galt. Prinzipiell dazu gedacht, um einen generellen ersten Eindruck vom Spielgefühl, dem Setting und den Waffen zu bekommen. Es galten die typischen Openworld-Prinzipien im Shooterkleid verpackt, oder zumindest nahm ich dies zu Beginn an. Fahre zu Punkt A, lokalisiere Ziel X, schalte dieses aus und werde am besten nicht entdeckt. Doch schnell kam man zum Schluss, dass das Ganze sich nicht so einfach gestaltet, wie gedacht. Der Weg ‚Ich komme, ich sehe, ich mähe alles nieder, als wäre Rambo mein Papa‘ ist nicht die effizienteste Variante. Man erreicht sein Ziel deutlich eleganter, wenn man zunächst die komplette Situation ausgiebig sondiert. Was allerdings nicht heißen soll, dass der ‚Rambo-Weg‘ keine Option sei, er ist lediglich nur nicht die sinnvollste für einen Sniper. Und genau da befindet sich die erste große Stärke von Sniper: Ghost Warrior 3, es gibt mehr als einen Weg ans Ziel zu kommen und dies ermöglicht jedem Spieler ein etwas anderes Spiel zu erleben. Es gibt drei generelle Stile zwischen denen man wählen kann – Sniper, Ghost und Warrior. Diese wirken sich zusätzlich auf die Geschichte aus, denn je nachdem welchen Weg man wählt kommt man zu einem anderen Ergebnis.

WERBUNG

Als zweites bekamen wir die Möglichkeit eine bis dahin noch nicht gesehene neue Mission mit Namen ‚Slaughterhouse‘ zu spielen und eins kann ich euch sagen, die hatte es in sich. Sie wurde als relativ spät im Spiel angesiedelt beschrieben und so fühlte sie sich auch an. Von einer Übermacht an verschiedensten Gegnern, welche sich übrigens von den verschiedenen Abstufungen her gut anfühlten, über CCTV Anlagen (Kamera-Überwachung), die euch sofort erwischen solltet ihr einen falschen Schritt machen, bis hin zur gegnerischen Verstärkung, welche euch so richtig den Poppes versohlt solltet ihr euch nicht klug genug zu wehren wissen. Dem entsprechend sah ich mehr als einen Kollegen, der sich die Zähne an diesem Level ausgebissen hat und ich kann Ci Games dafür nicht genug danken. Es wurde mehr als Zeit, dass ein Shooter bei mir wieder das Gefühl weckt nicht vollkommen unaufhaltsam unterwegs zu sein. Erinnert ihr euch an die ‚Modern Warfare‘ Mission in Prypjat? In etwa so nur auf hoher Schwierigkeit. Man stirbt zwar nicht von jedem Schuss, aber jeder Schritt sollte wohl überlegt sein, denn so schnell zieht man seinen Kopf nicht aus der Schlinge. So etwas prügelt dir als Spieler mal wieder ordentlich Demut ein und wärmt mir besonders das Herz. Bevor ich das Ganze nun aber zu sehr in den Himmel hebe sei bemerkt, dass abzuwarten bleibt, ob sich dies nachdem man das ganze Spiel durch hat immer noch so anfühlt. Schließlich wächst man ja auch als Spieler im Laufe der Geschichte und lernt mit seinen Fähigkeiten besser umzugehen. Es sei allerdings hier dennoch als zweites dickes Plus vermerkt.

Zu den Waffen ist zu sagen, dass hier eine kleine Auswahl in den verschiedenen Gattungen bestand (wir befinden uns im Alpha-Stadium des Spiels). Die Scharfschützengewehre variierten von äußerst tödlich, aber ziemlich laut bis zur Stealth-Version. Zudem standen einem verschiedene Sturmgewehre zur Auswahl, bei denen ich mich für den Klassiker, die AK-47 entschied. Hier gilt: Hast du die Wahl, dann nimmst du die AK – dutzende afrikanische und osteuropäische Regime und Diktaturen können nicht irren. Besonders hervorzuheben sind allerdings die Handfeuerwaffen, da diese sich von gewohntem unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen Spielen des Genres sind diese nicht übermächtig, sondern erfordern ebenso Präzision, wie Spielintelligenz. Zusätzlich gab es noch eine Menge kleiner Gadgets, wie zum Beispiel eine Drone, mit der man das Gelände ausspähen kann oder verschiedene Formen von Sprengstoff. Also alles was das Sniperherz begehren kann.

Als Fazit lässt sich sagen, dass ich euch Sniper: Ghost Warrior 3 nach meinem ersten Eindruck wärmstens ans Herz legen kann. Es ist erfrischend schwer, bietet ein Grundgerüst, welches zum wiederholten anpacken einlädt und fühlt sich für eine Alpha schon sehr rund an. Alles in allem deutlich eher Kuhl, als Stuhl.

Sniper: Ghost Warrior 3 erscheint am 04. April 2017 für PC, XboxOne und PS4.

 

0 Kommentare zu “Sniper: GW3 - Ersteindruck | Kuhl oder Stuhl? #1”

Bisher hat noch niemand einen Kommentar hinterlassen. Schande! Schreib DU doch den ersten! LOS!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.