Scorn - Rätsel und Action unter Aliens – Unser Review der Demo

Scorn überzeugt bereits in der Alpha Demo mit einer ungewöhnlichen und etwas gruseligen Umgebung, sowie Action und Rätseln. Unser Review gibt euch nähere Einblicke.

Nur noch wenige Tage läuft die Kickstarter-Kampagne zu Scorn (Teil 1: Dasein), aber das Budget-Ziel wurde bereits jetzt weit überstiegen. Kein Wunder, bietet Scorn doch ein außergewöhnliches Spiel mit einer Mischung aus unterschiedlichen Genres. Ich konnte mir die Alpha Demo bereits einmal ansehen.

Außergewöhnliche Spielumgebung

Was zunächst wie eine Umgebung aus einem Horrorstreifen aussieht, entpuppt sich bald als labyrinthartiges Gebilde, das halb aus Maschinen und halb aus lebendem und organischen Gewebe besteht. Das sieht in einigen Bereichen zwar ekelig aus, doch das passt sehr gut in die Vorstellung einer von Aliens geschaffenen Welt, die Scorn hier versucht darzustellen.

Scorn

Ist es eine Raumstation, ein Raumschiff oder ein außerirdisches Gebäude? Auf den ersten Blick erschließt sich das mir nicht, aber vielleicht soll ich gerade das herausfinden. Auch sonst tappe ich erst einmal im Dunklen. Wer bin ich und was tue ich hier überhaupt? Dass ich ein Mensch bin und kein Alien, kann ich gerade noch so erkennen. Das war’s dann aber auch schon.

Langsam taste ich mich voran und merke schnell, dass ich Türen mit einer Art Schlüsselstein öffnen kann. Allerdings öffnen sich die Türen nur, wenn mein Stein die passende Farbe zum „Schloss“ hat und das ist leider nicht immer der Fall. Ich begebe mich also erst einmal auf die Suche nach einem neuen Schlüsselstein.

Scorn

Auf meinem Streifzug durch die Räume und Gänge stoße ich auf eine Art Mechanismus, in dem ich dann allerdings meinen Schlüsselstein aufwerten kann. Also muss ich wohl keinen neuen Stein suchen, sondern einen Weg, wie ich diesen Mechanismus in Gang setzten kann. Die Details dieser Maschinerie und auch die der restlichen Umgebung sind wunderbar ausgearbeitet und landen zum Erkunden ein. Und das trotz teilweise ekelig organisch und schleimig anmutenden Bereichen.

Schlüssel finden, fehlende Teile in einen Mechanismus einsetzen, herausfinden, wie etwas funktioniert, das alles ist sicher nicht neu, aber Scorn verpackt dies alles in ungewöhnliche und außerirdisch anmutende Designs, so dass ich jedes Mal fasziniert zusehe, wenn sich etwas bewegt. Obwohl nicht alles immer so appetitlich aussieht, fesselt es doch die Aufmerksamkeit und sei es nur ein besonderer Knopf, um den Aufzug zu rufen.

Scorn

Soundtrack gibt es kaum. Außer meinen Schritten und hier und da schmatzenden Geräuschen bleibt es weitgehend still. Gerade das verstärkt die doch etwas beklemmende Stimmung optimal.

Eine kleine Prise Horror

Ich bin aber nicht alleine in dieser Umgebung. Schon bald stoße ich auf etwas, das wie eine mutierte Riesenameise mit Beulenpest aussieht. Nach einigem Getippe auf der Tastatur (die Controllersteuerung ist in der Demo noch nicht komplett implementiert), stelle ich fest, dass ich sogar eine Waffe dabei habe. Ich bin beruhigt, denn man kann ja nie wissen …

Meine Waffe ist übrigens kein auf Hochglanz poliertes MG, sondern etwas, das aussieht, als hätte ich es gerade aus einem Alienleichenhaufen gezogen. Wobei der Begriff Leichenteil nicht so ganz zutrifft, denn die Waffe scheint aus einem lebenden Organismus zu bestehen, der abstirbt, wenn ich ihn nicht pfleglich behandle. Auch hier wird wieder versucht, den Ansatz einer Mischung aus Technik und organischem Leben bis ins Detail durchzuziehen, was gut gelungen ist. Die Waffe lässt sich übrigens später mit weiteren Aufsätzen verbessern, die schmatzend ausgetauscht werden.

Scorn

Oben genannte Riesenameise versucht mich im weiteren Verlauf auch gleich anzuspringen, aber ich mache kurzen Prozess und weiter geht’s. Das Nachladen meiner Waffe dauert allerdings sehr lange und auch Munition scheint ein knappes Gut zu sein. Offensichtlich ist es manchmal besser, sich einfach an Gegnern vorbeizuschleichen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Scorn

Wer etwas Action mag, ist in Scorn auch gut aufgehoben. Die Demo bietet zwar nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Gegner bzw. der Geschöpfe, die mich im Spiel erwarten, aber auch hier hat mich die phantasievolle Gestaltung jetzt schon überzeugt.

Mein Fazit

Obwohl die Demo natürlich nur einen kleinen Ausschnitt des endgültigen Spiels zeigt, bekomme ich schon einen guten Eindruck, was mich erwarten wird. Ein bisschen Sci-Fi, eine Prise Horror, Action und Stealth, sowie Puzzles, die wahrscheinlich im Laufe des Spiels herausfordernder werden.

Scorn

Der kleine Vorgeschmack auf Scorn hat mir jedenfalls schon mal sehr gut gefallen. Die unheimliche, aber doch irgendwie faszinierende Umgebung tut ihr Übriges um meine Neugier zu wecken. Ich freue mich jedenfalls schon auf das fertige Spiel.

Scorn soll 2018 für den PC erscheinen.

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