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RE2 - Resident Evil 2 Remake – unser Gamerz.one Review

Resident Evil 2 ist endlich erschienen und wir hatten die Gelegenheit das Spiel komplett durchzuspielen. Funktioniert Survival-Horror auch heute noch?

Wenn ein Klassiker wie Resident Evil 2 eine Neuauflage bekommt, sind daran hohe Erwartungen gebunden. Das Zombie-Survival Spiel kehrt zurück und wir dürfen mit Leon, Ada und Claire erneut den Geheimnissen von Raccoon-City auf die Spur gehen. Ob das Spiel den Sprung in die Neuzeit geschafft hat, verrate ich euch in meinem Test zu Resident Evil 2.

Raccoon-City in neuer Optik

Darf ich vorstellen: Leon S. Kennedy. Ein neuer Polizist in Racoon-City und meine Wahl für den ersten Durchgang des Spiels. In Resident Evil 2 Remake habt ihr, wie im Original, die Möglichkeit euch Anfangs für zwei Charaktere zu entscheiden. Ihr könnt zwischen Leon und Claire Redfield auswählen und könnt nach dem ersten Durchspielen einen zweiten Durchgang wagen und den jeweils anderen Charakter spielen. Meinen zweiten Durchgang habe ich also mit Claire gespielt. Die Rahmenhandlung bleibt bei beiden allerdings die Gleiche.

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Lediglich einige Monster tauchen an anderen Stellen auf und die Spielweise von Claire bietet euch noch mehr Rätsel zum Lösen und andere Waffen. Logischerweise trefft ihr dabei auch auf andere Charaktere als Leon, doch das große Ganze verändert sich nur wenig. Insgesamt gibt es jedoch noch mehr als 2 Spieldurchläufe und jeder Durchlauf dauert ungefähr 6-7 Spielstunden.

Wir betreten nach einem Zwischenfall in einer Tankstelle später bereits die Polizeistation. Eines wird hier sofort klar: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Die Stadt ist voller Zombies und die meinen es in keinem Fall gut mit euch. Hinter diesem Verbrechen steckt die Umbrella Cooperation und ein Virus, der außer Kontrolle geraten ist.

Unser Ziel ist es nun herauszufinden, was hier eigentlich los ist und wir müssen einen Weg aus der Stadt zu finden. Das dies nicht immer einfach wird, muss ich wohl nicht weiter erwähnen.

 

Ein Spiel zum Gruseln

Resident Evil 2 ist ein Survival-Horror Spiel und lässt euch das auch in jeden Moment spüren. Beim Erkunden der Gegend müssen wir stehts mit der nächsten Gefahr rechnen und die Soundkulisse tut ihr Übriges. Das reine knarzen von Holzbretter lässt mich hier dank binauralen 360 Grad Sound oftmals schon zusammenzucken. Im Zusammenspiel mit der knappen Munition und den gefährlichen Gegner entsteht hier immer ein Gefühl der Angst und eine natürliche Horror-Atmosphäre, ohne die Jump-Scare Brechstange herauszuholen.

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Dieses Spiel hat eine Angst einflößende Atmosphäre und schafft es diese dank gut platzierter Überraschungen auch über den großteil des Spiels zu halten. Lediglich im späteren Verlauf des Spiels kann man, dann doch schon erahnen, wann die nächste Welle an fiesen Monstern kommt, um uns aufzuhalten. Oftmals ist dies nämlich gerade nach dem Lösen eines Rätsels oder dem Freischalten eines neuen Durchganges der Fall.

Hier kommt allerdings der zweite Durchgang ins Spiel. Hier wird mit eurer Erwartungshaltung gespielt und Monster tauchen an anderen Stellen auf als zuvor. Spieler des Originals sollten sich ebenfalls nicht allzu sicher fühlen, denn immer wen man denkt man wüsste jetzt was kommt, verdreht Resident Evil 2 einige Dinge, um euch doch nochmal zu gruseln. Schade das man diese Atmosphäre nicht ganz bis zum Ende tragen konnte.

Ebenfalls maßgeblich verantwortlich für eben jene Atmosphäre ist übrigens die Grafik. Die RE-Engine lässt das Spiel besser aussehen als jemals zuvor. Vorbei sind die Zeiten der Standbilder und stattdessen bewegen wir uns in einer 3D-Welt mit grandioser Lichtstimmung und dürfen Gegner bestaunen, die einen hohen Detailgrad aufweisen. Man merkt dem Spiel von der ersten bis zur letzten Sekunden an, das hier alles per Hand nochmal neu erdacht wurde und somit erreicht das Spiel grafische ein komplett neues Level.

Wenig Platz und viele Rätsel

Die Gameplay-Mechaniken haben sich dagegen nur minimal bis gar nicht geändert, um den alten Charme beizubehalten. Hier liegt auch schon die schwierigste Hürde für Einsteiger. Resident Evil 2 bietet euch nur einen begrenzten Platz für eure Gegenstände im Inventar. Ihr müsst selbst einschätzen, welche Waffen und Ausrüstungsgegenstände ihr gerade braucht und könnt diese in einer Truhe verstauen. Diese Truhen findet ihr nahezu an allen Sicherheitszonen des Spiels, aber im Kampf steht euch eben nur das zur Verfügung, was ihr gerade im Inventar habt. Gerade durch das Lösen von Rätseln findet ihr viele wichtige Objekte und euer Inventar wird schnell voll. Da ist es nur gut, das ein Häkchen die Gegenstände kennzeichnet die ihr nicht mehr benötigt. Hier kommt euch das Spiel also etwas entgegen. Ein kluges Inventar Management ist allerdings trotzdem gefragt.

Die Rätsel im Spiel fallen alle relativ leicht aus. Hier sind keine schweren Hindernisse zu erwarten. Dies setzt allerdings voraus das ihr aufmerksam durch die Spielwelt geht und zahlreiche Gegenstände und Notizen etwas genauer betrachtet. Die liefen euch nämlich meist die Hinweise, die ihr zum Knacken von Tresoren oder Öffnen von Türen benötigt. Insgesamt hätte es hier zwar ruhig noch etwas schwerer seien dürfen, aber durch die Masse an Rätseln, die ihr neben dem Bekämpfen der Zombies noch lösen müsst, ergibt sich ein angenehmer Schwierigkeitsgrad.

 

Eine Spielwelt mit Sinn und Verstand

Ein Lob muss man hier in dem Zusammenhang auch ganz klar für die Verknüpfung der Welt aussprechen. Ständig muss ich überlegen, welcher Gegenstand wo passt und finde an anderen Stellen dann einen neuen Gegenstand, mit dem ich an einer früheren Stelle des Spiels endlich weiterkomme. Alles ist miteinander vernetzt und als Spieler ist man dadurch ständig konzentriert und wartet nur darauf den nächsten Weg freizuschalten. Dabei gelangt man auch zu Abkürzungen, die neue Gebiete mit alten verbinden und dabei erhält man nach und nach ein immer besseres Gefühl und mehr Übersicht über die Spielwelt als Ganzes. Unlogisch wird es nur dann, wenn man beispielsweise nur an bestimmten Stellen hochklettern kann oder der Super-Polizist Leon es nicht Mal schafft über ein kleines Loch zu springen.

Hier bricht die Immersion ganz klar und man merkt dem Spiel an solchen Stellen dann doch sehr deutlich an, das es ein Spiel aus vergangenen Tagen ist und dies ist wohl der größte Kritikpunkt am Spiel. Doch diese Limitierungen sind wohl notwendig, das das Freischalten bestimmter Wege sonst wesentlich einfacher wäre.

Generell zählt das Freischalten neuer Geheimnisse wohl zu den spannendsten Dingen im Spiel, neben den äußerst interessanten Neuauflagen der bekannten Monster.

 

Lass mich an dir knabbern !

Wir treffen im Laufe des Spiels nicht immer nur auf gewöhnliche Zombies, sondern auch auf andere Mutanten wie den Licker. Dieser sieht zwar nichts, aber kann uns dennoch sehr gut hören. Wir sind hier gezwungen anders vorzugehen als bei den normalen Gegnern und die bloße Anwesenheit eines dieser Biester kann eine Situation um einiges schwieriger machen. Hinzukommt das gruselige Design der Licker und flinkes Auftreten, womit sie uns ganz schnell ausschalten können.

Da machen sich die Upgradebaren Waffen ganz gut. Wir können bei den meisten Waffen nämlich zusätzliche Teile anbringen und deren Wirkung dadurch verstärken. So empfehle ich im Kampf gegen schwerere Gegner zum Beispiel eine klassische Schrotflinte. Doch bei manchen Gegnern hilft einfach nur weglaufen.

Anders ist dies bei den Bosskämpfen. Hier hilft nur noch logisches Denken und dann geht es auf in den Kampf. Die Bossgegner haben dabei ebenfalls ein interessantes Redesign erhalten und sind stets fordernd, ohne zu unfair zu werden. Die Mechaniken hinter den Bossen ist meist leicht erkennbar und sie zählen definitiv zu den Highlights des Spiels.

 

Das GAMERZ.one Fazit

Die Vielfalt aus klassischen Survival-Horror und spannenden Verfolgungsjagden fasziniert mich an Resident Evil 2 Remake. Nicht jeder wird mit diesem eher langsamen Gameplay klar kommen und auch die Knappheit von Waffen und Munition wird einige Spieler abschrecken. Man merkt dem Spiel trotz aller Liebe zum Detail, dann doch an das es ein Remake ist. Doch dieser Remake zählt gleichzeitig mit zu den Besten, die in den vergangenen Jahren erschienen sind. Lässt man sich auf den Gruseltrip ein, dann bekommt man hier einen Klassiker, dessen Wiederauferstehung wohl nicht besser hätte sein können. Resident Evil 2 Remake ist daher ein Pflichtkauf für alle alten Fans der Reihe und auch Neulinge in dem Genre sollten diesen Grusel-Klassiker definitiv nicht verpassen!

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