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Prey - Weltraum für jedermann: Ein Let’s Prey mal anders

Eine Neuauflage von Prey hat Freitag das Arkane Studio verlassen und mit diesem Shooter haben sie eine hohe Messlatte gesetzt. Prey bietet viele Möglichkeiten und lässt einen absolut Paranoid werden. Warum? Das erfahrt ihr in unserer Zusammenfassung der Demo und den Eindrücken die wir auf dem Prey Event in Köln Donnerstag Abend gesammelt haben:

Als Morgan Yu begeben wir uns in Prey zurück auf die Talos 1. Oder eher gesagt, ist das anfänglich unser Ziel. Als neues Mitglied von Transstar müssen wir uns erst einmal einigen Tests unterziehen um überhaupt für die Raumstation zugelassen zu werden.

Und täglich grüßt das…äh…?!

Die Demo beginnt damit, dass wir durch einen Anruf in unserem Apartment geweckt werden. Alex unser Bruder ruft uns zu den oben genannten Tests. Brav wie wir sind ziehen wir also unseren Transstaranzug an und machen uns auf dem Weg zum Helikopter der extra für uns auf dem Dach landet. Mit diesem werden wir mit einer imposanten Aussicht zum Transstarkomplex befördert und begeben uns dort in die Testanalage. Doch was für Tests erwartet man, wenn man auf ein Raumschiff soll? Naya, sicherlich keine in denen es heißt, dass man Kisten aus einem roten Bereich werfen oder sich hinter einem Stuhl verstecken soll. Schon hier wird deutlich, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt.

Als unser Professor plötzlich von seiner Kaffeetasse, also ich meine einem Mimic, angegriffen wird, werden wir außer Gefecht gesetzt. Ganz aller täglich grüßt das Murmeltier werden wir wieder in unserem Apartment wach. Am selben Tag. Doch etwas ist anders. Der Anruf bleibt aus und ein Operator namens „January“ fordert uns auf, das Gebäude sofort zu verlassen. Schon auf dem Weg zum Aufzug sehen wir wie unsere Umgebung sich verändert hat. Und schnell stellen wir fest, dass der Aufzug nicht mehr existiert. Doch was nun? Mit einer Rohrzange bewaffnet gehen wir zurück in die Wohnung und entschließen uns über die Dachterasse zu flüchten, doch dahinter verbirgt sich ein Geheimnis mit welchem wir nie rechnen konnten: Wir waren nur der Hamster im Käfig und sind schon lange mit der Talos 1 im Orbit.

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Hier beginnt die Reise. Die Reise herauszufinden wer wir sind, was passiert ist und warum zur Hölle unser Bruder so ein Spiel mit uns spielt!

Nichts ist unmöglich – Talos 1

Was bietet uns Prey? Wer den alten Teil gespielt hat, der weiß, dass es möglich war mit fast allem zu interagieren und das war teilweise ein lustiger Spaß. Das haben sich die Entwickler von Arkane nicht nehmen lassen und auch in der Neuauflage ist es möglich fast alles anzufassen und durch die Gegend zu werfen. Wir können überall totales Chaos anrichten oder versuchen einfach liebevoll neu zu dekorieren. Prey hat uns hier viele Möglichkeiten offen gelassen.

Genauso ist es beim Weiterkommen in der Welt an sich. Ihr seid zum einen nicht an einen Weg gebunden, sondern könnt euch umsehen und auch eigene Wege entdecken. Zum Beispiel mit der Gloo Gun. Mit dieser könnt ihr euch Treppen an Wänden bauen um an Orte zu gelangen, die sonst vielleicht zu hoch für euch scheinen. Ihr müsst auch nicht zwangsläufig eine Schlüsselkarte finden um weiterzukommen. Oft gibt es viele Alternativen wie ihr euer Spiel entdecken wollt. Und genau das ist es was ich an Open World so faszinierend finde. So bleibt jeder Spielstand ein wenig individuell.

So kann man sich auch in der Demo in kleinere Ecken begeben, wo man vielleicht noch nicht hin sollte.

 

Fertigkeiten über Fertigkeiten

An Fertigkeiten mangelt es ebenso wenig. Mit sogenannten Neuromods implementieren wir uns Fertigkeiten über das Auge direkt ins Hirn. Nachteil: Wir vergessen einen Teil unserer selbst. Es gibt verschiedene Skillbäume. Sicherheit erlaubt uns mehr Trefferpunkte zu entwickeln, bei Technik lernen wir zum Beispiel das Hacken von Robotern oder Computern. Wir können ebenso lernen schwere Gegenstände zu verschieben, was uns widerrum neue Wege in der Spielwelt eröffnet. Später ist es uns erlaubt, wie auf dem Prey Event präsentiert wurde, die Fähigkeiten von den Aliens zu kopieren und selber einzusetzen. So können wir später Dinge wie Telekinese oder uns selber in kleine Gegenstände verwandeln wie ein Mimic.

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Die Neuromods sind überall in der Welt verteilt und wenn man nicht aufpasst, dann kann man diese schon mal schnell übersehen.

Das Inventar und unser Anzug

In der Demo sehen wir, dass unser Inventar nicht auf Gewicht ausgelegt ist, welches wir tragen können. Gegenstände die wir finden sind unterschiedlich groß und somit belegen sie unterschiedlich viel Platz in unseren Taschen. So wie es eben wirklich wäre. Hier muss man also überlegen, welche Items wirklich nötig sind.

Unser Anzug hält nicht ewig und wir brauchen Reparaturkits um unseren Schutz wieder herzustellen. Beim Prey Event wurde gezeigt, dass der Anzug später wohl noch ein paar Upgrades erhält, die uns zum Beispiel ermöglichen die Gegner zu scannen und deren Schwächen zu erkennen. Aber das wird nur eines der vielen Features sein.

Recyceln wird großgeschrieben

Euch ist beim Spielen der Demo bestimmt aufgefallen, dass ihr viel Müll findet. Sehr viel Müll. Wenn sich jemand gefragt hat wofür und, so wie ich, den nötigen Automat dazu übersehen hat, dem sei gesagt: In Prey wird Recyceln großgeschrieben! Werft den Müll einfach in die Maschine und erhaltet dafür Ressourcen zurück. Wofür man diese gebrauchen kann, dass habe ich noch nicht entdeckt. Aber ich schätze für das Crafting.

Ein Event mal anders

Für Prey hat Bethesda einen Tag vor dem eigentlichen Release nochmal die große Werbetrommel geschlagen. Bei einem Event in einem Kino in Köln haben sie exklusiv einige Fans eingeladen. Die Karten gab es nur zu gewinnen oder über Bethesda zu erhalten.

Eingeladen waren zum einen Gronkh, der ein Live Let’s Play auf der Bühne durchgeführt hat. Allerdings nicht alleine, denn Gäste wie Christian Ulmen oder die Synchronstimme von Deadpool haben ihn dabei tatkräftig unterstützt. Naya, mehr oder weniger. Kamen die Jungs nicht weiter, wurde sich Hilfe aus dem Publikum gesucht und so wurde das Event zu einem interaktiven Abend mit einem kleinen Teil der Community und Gronkh.

Vorgestellt wurde Prey, zuerst den Teil den wir schon aus der Demo kennen und später ein Abschnitt mitten im Spiel. Hier hat man nochmal einiges erfahren und gesehen, dass der Shooter weder etwas für Schwache nerven, noch für Leute ist, die schnell aufgeben. Prey ist anspruchsvoll und wird voller Herausforderungen stecken. Generell wird man auch etwas Paranoid, denn überall können Mimics versteckt sein, die sich jederzeit in einen belibigen Gegenstand verwandeln.

Ihr könnt euch auf jedenfall auf einen tollen Shoter mit interessanter Story freuen, der euch auf eine Reise auf einer riesigen Raumstation schickt und euch durch den Orbit fliegen lässt.

Ein Film zum Spiel?

Neben Prey wurde auf dem Event ein exklusiver Einblick auf Alien Covenant gezeigt, in dem Gronkh auch eine Synchronrolle hat. Dieser kommt am 18.05. in die deutschen Kinos und wer die Alien Filme liebt, der wird sich den Film von Ridley Scott nach Alien Isolation sowieso nicht entgehen lassen wollen. In Prey könnt ihr euch gebührend auf den neuen Film vorbereiten, aber ich sage euch gleich: er ist nichts für Schwache nerven!

 

 

 

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