Ghost Recon Wildlands - Erste Einblicke in Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands

Am Wochenende vom 3. bis 5. Februar fiel der Startschuss für die Closed Beta von GRW. Alle Spieler, die eine Einladung erhalten haben, durften daran teilnehmen und bis zu drei weitere Freunde dazu einladen. Auch wir hatten die Möglichkeit das Spiel zu testen und sagen Euch, was wir von Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands bisher halten!

Ubisofts neuer Taktik Shooter Ghost Recon Wildlands hat vergangenes Wochenende seine Türen zur Closed Beta geöffnet. Viele Spieler hatten die Möglichkeit das Spiel zu testen und die Urteile darüber fallen ganz unterschiedlich aus.

Im Story Abschnitt der Beta müssen wir uns um das Santa Blanca Kartell kümmern und werden per Helikopter auf Bolivien abgesetzt. Eines von insgesamt 23 Arealen in den man sich im Hauptspiel bewegen kann. Die Karte die uns erwartet, wird also einiges bieten können.

Klare Missionen, (zu) einfaches Spiel?

Die Missionen sind klar: Wir müssen uns durch die besetzten Gebiete arbeiten um schlussendlich an die Hintermänner zu gelangen. Leider fehlt hier die nötige Abwechslung, denn oft heißt es einfach gehe dorthin und schalte Gegner XYZ aus. Generell erscheint das Spiel etwas zu leicht. Denn selbst auf der vorletzten Schwierigkeitsstufe kann man ohne größere Probleme mit Anschleichen sein Ziel einfach erreichen.

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In der letzten Story Mission geht es endlich darum zwei der Köpfe des Kartells auszuschalten. Auch hier erwartet man etwas mehr Gegenwehr. Verfolgungsjagden; Fallen, die auf uns warten; riesige Explosionen wären ein Anfang, aber davon fehlt jede Spur. Wir schleichen uns in die Hütte und legen beide gekonnt um.

Man muss allerdings beachten, dass das neue Ghost Recon ein Sandbox Game durch und durch ist. Es gibt viele Missionen und eine riesige, atemberaubende Spielwelt aus der wir unser eigenes Spiel aufbauen können. Vielen gefällt genau diese Freiheit, andere wünschen sich zumindest eine festgelegte Hauptstory.

Taktik, Taktik, Taktik! Oder? einfach anschleichen…

Spielt man im Koop mit Freunden zusammen, kann das ganze Spiel ganz anders angegangen werden, denn hier ist es möglich richtige Taktiken zu besprechen und auszuprobieren. Es bleiben einem viele Möglichkeiten, aber oft bleibt es bei ran schleichen und den Rest im Schussgefecht ausschalten. Dennoch macht es Spaß mit seinen Freunden eine Einheit zu bilden und sich ein bisschen wie in einem echten Einsatz zu fühlen. Fallschirmspringen, Helis fliegen, Gegenden auskundschaften, alles kein Problem.

Dumme KI…

Die Solospieler unter euch kommen allerdings nicht so sehr auf ihre Kosten. Die KI der Gegner ist fast genauso eingeschränkt wie von unseren drei Begleitern. Wir können sie befehligen, allerdings nur in der Gruppe nicht jeden individuell. Dieser Fakt zerstört die Möglichkeiten des Taktierens. Es fehlt also ein wesentliches Element des Spiels.

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…bei geiler Grafik!

Die Grafik ist dafür atemberaubend. Viele Spieler reden von Performanceproblemen und Frameeinbrüchen auf dem PC. Auf der PS4 habe ich davon nicht viel bemerkt. Und welches Spiel in der letzten Zeit hatte diese Probleme bei Release nicht? Trotzdem gefällt mir die Vielfalt der Landschaft absolut. Die Aussichten sind grandios. Von hohen Bergen bis zu einfachen Steppen ist alles dabei. Ebenso gefällt mir das dynamische Wetter sehr gut. Vor allem die Blitze sehen wahnsinnig gut aus. Auch die Details der Waffen sind nicht zu vergessen. Generell ist alles sehr detailreich gestaltet, was das Spiel zumindest sehenswert macht.

Auch die anfänglichen Möglichkeiten der Charaktererstellung sind sehr umfangreich. Einiges war noch nicht freigeschaltet, womöglich weil es erst freigespielt werden muss. Trotzdem haben wir viele Möglichkeiten. Weiblich oder männlich. Haar- und Augenfarbe. Gesichter, Mützen, Klamotten, Tarnanzüge, Rucksäcke und vieles mehr. Alles lässt sich farblich auch immer noch anpassen und es können sogar Aufnäher ausgewählt werden.

Fazit

Alles in allem habe ich die Beta eigentlich als sehr interessant empfunden. Obwohl mich viele Elemente doch sehr an Tom Clancys The Divison erinnert haben. Allein über die Charaktererstellung war ich doch sehr positiv überrascht und auch das Gamesplay an sich hat mir gut gefallen.

Ich habe zwar alleine gespielt und war auf meine KI Begleiter angewiesen, aber eigentlich hat man von denen sowieso nie viel gesehen, es sei denn es ist eine Schießerei ausgebrochen. Den Rest habe ich meist mit der Drohne erledigt und konnte so nach und nach alle Gegner ausschalten. Ich denke aber im längeren Spielverlauf könnten die Missionen allerdings wirklich etwas eintönig und anstrengend werden, zumindest wenn man dauerhaft alleine spielt.

Warten wir mal ab was das ganze Spiel für uns bereithält. Es war schließlich nur ein kleiner Einblick und vielleicht überrascht uns Ubisoft ja noch bis zum Release. Viele Fans wollen eine Verschiebung des Spiels, da sie es für unfertig halten und Ubisoft sich lieber noch Zeit mit der Ausbesserung von Fehlern nehmen soll. Ich bin gespannt was dabei entschieden wird.

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