F1 2018 - Im Gamerz.one Kurz-Review

Jedes Jahr aufs Neue kommt auch dieses Jahr ein neuer Ableger der beliebten F1-Reihe raus. Was sich alles ändert und wo sich das Spiel verbessert hat, klären wir hier.

Seit 2009 gehört dem britischen Entwicklerstudio Codemasters die Lizenzrechte der Königsklasse des Motorsports und wie jedes Jahr aufs Neue kommt auch dieses Jahr ein neuer Ableger der beliebten F1-Reihe raus. Was sich alles ändert und wo sich das Spiel verbessert hat, klären wir hier.

 

Eine Sache direkt im Voraus: F1 2018 ist, wie auch die Spiele davor, keine Hardcore-Simulation. Das macht aber nichts, denn so hält man sowohl Vollzeit-Enthusiasten als auch Einsteiger bei der Stange. Man kann es als einen perfekten Mix zwischen Sim und Arcade beschreiben.

 

Apropos Sim, am Fahrverhalten hat sich bei mir direkt zu Beginn eine Kleinigkeit bemerkbar gemacht: Obwohl die Engine wieder dieselbe ist, verhalten sich die Boliden einen Ticken anders. Die Lenkung ist etwas feinfühliger, was die Wagen etwas leichter zu beherrschen macht. Jedoch bringen die Randsteine, besonders bei harten Überfahren, das Fahrzeug sehr viel schneller zum Ausbrechen. Im Sonstigen ist das Fahrgefühl jedoch immer noch auf einer guten Basis.

 

Der Kernpunkt des Spiels ist, natürlich, die Karriere. Der ohnehin schon viel gelobte Spielmodus des 17er-Teils hat nochmal eine dicke Packung Extras gekriegt. Viele gewünschte Features wurden eingeführt, so zum Beispiel die Interviews, die nun unter Zeitdruck beantwortet werden müssen. Gut, nach ein, zwei Durchgängen bekommt man zwar allmählich ein Gefühl dafür, welche Antworten man eher vermeiden sollte, um dem Teamchef nicht den Kragen zum Platzen zu bringen, aber dennoch bringt dieses Feature neuen Wind ins Spiel.

 

Lieber ein fairer Sportsmann sein, oder eine One Man-Show darstellen? Auch hier lässt das Spiel mehrere Faktoren dazu einspielen, welchen Weg der individuelle Charakter einschlägt. Das kann sich alles auf den eigenen Ruf ausüben, der wiederum ausschlaggebend ist, ob ein Team uns unter Vertrag nimmt oder nicht. Und wo wir bei Verträgen sind: Diese können wir jetzt selber aushandeln und die Konditionen entsprechend bestimmen. Wenn man da natürlich nicht seinen eigenen Wert kennt, kommt in manchen Fällen nicht einmal ein Absageschreiben als Antwort zurück.

 

Die Darstellung hat im Vergleich zum Vorgänger nochmal einen Sprung gemacht. Man greift in einer hübschen Rennzentrale über Monitore auf E-Mails, Nachrichten, Autoeinstellungen etc. zu. Im Auto hat man nun den (durch Halo geteilten) Monitor um auf der Strecke wie gewohnt seinen Wagen anzupassen. Während der Interviews spaziert man durch den Parc Ferme oder das Fahrerlager. Was den Teil betrifft, bleibt kein Wunsch offen.

 

Der Multiplayer musste im vergangenen Jahr einiges an Kritik einstecken. Die Lobbys waren verbuggt, das Safety Car funktioniert nicht, so ganz E-Sports ready schien das Spiel noch nicht zu sein. Das scheint man dieses Jahr in den Griff gekriegt zu haben: Bisher liefen die Lobbys einwandfrei, die Wagen laggen nicht durch die Gegend und Bernd Mayländer kann seinen Job vernünftig ausführen. 1+ mit Sternchen.

 

Mein Fazit: 2017 wurde von Spielern und Medien als das bisher beste Spiel der Reihe gehandelt, 2018 setzt dem ganzen nochmal die Krone auf, indem es das ohnehin perfekte Spiel nochmal mit von Fans verlangten Features ausstattet, die Darstellung weiter verschönert und die Bugs ausmerzt. Das Feeling des realen F1-Fahrers ist nun voll da. Sowohl Amateuren als auch Experten kann ich F1 2018 nur ans Herz legen.

 

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