WERBUNG

Dying Light 2 – 30 Minuten Gamescom Gameplay | Eindruck

Auf der Gamescom 2019 überzeugt Dying Light 2 bereits mit atemberaubender Grafik, vielen Entscheidungsmöglichkeiten und einer interessanten Welt.

Im Rahmen der Gamescom 2019 hatte ich das Glück, Dying Light 2 sehen zu dürfen. Das Spiel gab es allerdings nicht für die Öffentlichkeit, sondern als Pressepräsentation hinter verschlossenen Türen zu sehen. Das Gameplay wurde mittlerweile auch in leicht gekürzter Form veröffentlicht, jedoch hatte ich vor Ort die Möglichkeit den Entwicklern einige Fragen zu stellen.

Dying Light 2 : Eine dynamische Spielwelt

Im Fokus der Präsentation stand ganz klar die Story des Spiels und die Entscheidungsfreiheit, die der Spieler in Dying Light 2 haben wird.

Die Entwickler legen großen Wert darauf, dass jeder in Dying Light 2 die Möglichkeit hat, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Jedoch müsst ihr dann auch mit den Konsequenzen leben. Vieles wirkt sich nämlich direkt auf die Spielwelt aus.

WERBUNG

Hauptprotagonist Aiden Caldwell findet sich in einer Welt wieder, die nur als „Modern Dark Age“ bezeichnet wird. 15 Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Teils vergangen und der Virus hat sich weiter ausgebreitet. Auch Aiden ist infiziert und kämpft um sein Überleben.

Die Mission startet in einem Lager und wir bekommen den Auftrag uns um das Trinkwasserproblem zu kümmern. Unser Freund Frank denkt, dass der Colonel die Lösung des Problems ist. Der Colonel kontrolliert die Wasserpumpen und hat mit seiner Gruppe, den Renegades, einen eher schlechten Ruf.

Der Colonel und die Renegades

Triff eine Entscheidung!

Anfangs wird unser Freund Frank angeschossen und es muss die erste harte Entscheidung getroffen werden. Lassen wir ihn zunächst zurück und verfolgen einen Truck der Renegades oder kümmern wir uns zuerst um Frank?

Gewohnte Brutalität

In der Präsentation entschieden sich die Entwickler, Frank zunächst allein zu lassen. In einer langen Verfolgungsjagd konnte man dann viel von Dying Lights Kerngameplay sehen.

Ähnlich wie im Vorgänger gibt es wieder viel Parkour-Passagen. Allerdings bewegt sich der Charakter nun noch flüssiger und durch einen Greifhaken ergeben sich neue Möglichkeiten. So ist es durchaus nicht unüblich sich über die Dächer der Stadt zu bewegen, um neue Wege zu finden.

Die Kampfszenen bleiben gewohnt brutal und herausfordernd. Mit zahlreichen Waffen können wir unsere Gegner niederstrecken oder sogar Körperteile abschlagen. Großen Fokus legt man dabei auch auf die Waffenmodifikationen, mit denen ihr eure Waffen stark verbessern und verändern könnt. Einige der Waffen besitzen sogar mehrere Modi und können unterschiedlich genutzt werden. Untermalt werden die Gefechte diesmal von dynamischer Musik, die noch mehr Action beisteuert.

Während der Verfolgungsjagd stürzt der Boden ein und Aiden befindet sich in einer Gebäuderuine umgeben von Zombies. Solche Momente soll es laut den Entwicklern öfters geben. Die Zombies haben sich stark weiterentwickelt, sind noch aggressiver und können euch sogar hinterher klettern. Für den Kampf sind nun wesentlich stärkere Waffen erforderlich.

WERBUNG

Deine eigene Spielweise

Beeindruckend waren auch die Stealth-Abschnitte des Spiels, denn es gibt durchaus die Möglichkeit dem Kampf aus dem Weg zu gehen und stattdessen durch Gebiete zu schleichen. Beim Colonel angekommen muss eine weitere wichtige Entscheidung getroffen werden.

Trauen wir dem Colonel, so kehren wir unserer Truppe den Rücken und das Spiel nimmt einen anderen Verlauf. In der Demo hat man sich dazu entschieden dem Colonel nicht zu trauen und die Pumpen der Stadt zu kontrollieren. Daraufhin wird eine komplette Stadt freigelegt, welche vorher geflutet war. Hier wartet nun ein komplett neues Gebiet auf uns und auch neue Zombies.

Die Entscheidungen des Spielers haben also tatsächlich eine sehr große Auswirkung auf die Spielwelt. Es scheint sich dabei um mehr als nur eine PR-Floskel zu handeln.

Auf Nachfrage haben die Entwickler verraten, dass ihnen der Wiederspielwert sehr wichtig ist. Es gibt zahlreiche Spieler, die über 100 Stunden in den Vorgänger investiert haben und diesen immer wieder gespielt haben, weil sie das Gameplay so mochten. Mit den verschiedenen Entscheidungen und deren Auswirkung auf die Spielwelt, möchte man dafür sorgen, dass Dying Light 2 auch nach dem zweiten oder dritten Durchlauf neue Dinge zu zeigen hat.

Selbstverständlich habe ich auch nachgefragt, ob der zweite Teil denn überhaupt in Deutschland erscheinen wird. Die beiden Entwickler konnten mir allerdings keine finale Antwort darauf geben. Techland und KochMedia befinden sich zurzeit noch in Gesprächen mit der USK und man möchte sich dafür einsetzen Dying Light 2 im Frühjahr 2020 auch in Deutschland zu veröffentlichen. Wir bleiben gespannt und berichten, sobald wir mehr Informationen dazu haben.

Mein Eindruck

Dying Light 2 machte in der Gamescom-Präsentation einen guten Eindruck. Das Spiel sieht absolut hervorragend aus, läuft flüssig und erweitert das Gameplay des Vorgängers sinnvoll. Der tiefere Story-Fokus und das Writing von Chris Avellone scheinen dem Spiel gut zu tun und lenken Dying Light 2 in eine andere Richtung.

Bleibt zu hoffen, dass die Entscheidungen, die im Spiel getroffen werden auch durchgehend eine große Rolle spielen werden.

Dying Light 2 soll im Frühjar 2020 auf PC, Xbox One und PS4 erscheinen. Die Veröffentlichung in Deutschland bleibt unklar.

0 Kommentare zu “Dying Light 2 – 30 Minuten Gamescom Gameplay | Eindruck”

Bisher hat noch niemand einen Kommentar hinterlassen. Schande! Schreib DU doch den ersten! LOS!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.