Destiny - Die Woche bei Bungie am 26.05.17

Destiny - Die Woche bei Bungie am 26.05.17 Wir fragen uns mal wieder, was war los und was gibt es neues an der Destiny Front.

Das Wochenende steht auch bei Destiny vor der Tür und wir schauen mit Bungie am 26.05.17 auf das Geschehen der letzten Woche zurück.

Die Woche bei Bungie am 26.05.17

 

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Letzte Woche war die reinste Reizüberflutung. Der Flugzeughangar, den unsere Freunde von Activision für den besonderen Anlass gebaut haben, war der Knaller. Seitens der Community gab es tosenden Beifall. Euer Enthusiasmus für neue Action ehrt uns.

Seit der ersten Enthüllung Ende März, haben wir die „Destiny 2-Gameplay-Premiere“ im Internet gehypt. Bei uns im Studio lief die ganze Operation unter dem Codewort DRE (für „Destiny Reveal Event“). Die Spiele, die in diesem schicksalhaften Flugzeughangar gespielt wurden, kamen von der DRE-Build. Die Präsentatoren auf der Bühne hatten eine ganze Reihe von DRE-Proben hinter sich.

Und wir wussten, dass dieser Moment nicht vollständig wäre, wenn wir ihn nicht mit unserer Community teilen würden. Für diejenigen, die vor Ort dabei waren: Es war wirklich atemberaubend, euch johlen zu hören, als eure Lieblingsklasse zum ersten Mal die jeweilige neue Super aktivierte. Wenn ihr Teil des Stream-Publikums wart und den Chat in einen tosenden Wasserfall verwandelt habt, dann danken wir euch dafür, dass ihr uns geholfen habt, dass die Augen des Internets auf uns gerichtet waren.

Falls ihr die Premiere verpasst habt – wir haben sie hier für euch archiviert.

Jetzt, wo wir die flackernden Lichter, lauten Geräuschkulissen und Gespräche zum Spiel hinter uns haben, können wir mit absoluter Sicherheit sagen, dass die DRE unvergesslich war. Der Destiny 2 Game Director (und Showmaster) Luke Smith hat hier seinen eigenen Bericht aus dem Auge des Orkans.

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Der letzte Donnerstag war wie ein Traum. Doch unter den ganzen verschwommenen Einzelheiten haben sich ein paar Momente herauskristallisiert und in mein Gedächtnis gebrannt.

Ich werde den unermüdlichen Einsatz der Crew nicht vergessen, die die ganze Woche den Hangar gebaut hat, die Stage Managerin Steph, die bei den Vorbereitungen geholfen hat, das Team, das die Teleprompter zum Laufen gebracht hat (das haben wir nämlich noch nie zuvor gemacht), sowie die vielen anderen Leute, die das Event an den Start gebracht haben.

Ich werde die Gespräche mit den Gästen nicht vergessen, die ihre eigenen Storys darüber zu erzählen hatten, was Destiny für sie, ihre Freunde, Familien und Communitys bedeutet. Das gibt einem noch mal einen richtigen Kick, jetzt wo es in die finalen Monate der Entwicklung für Destiny 2 geht.

Ich werde den Moment, als ich zum ersten Mal die Bühne betrat, mein Leben lang nicht vergessen. Und dann die SMS, die ich nach der ganzen Sache von meiner Mutter geschickt bekommen habe, in der sie schrieb, dass sie sich „auch mal an diesen Destiny-Spielen versuchen wird“, wenn sie in Rente geht. Sie ist 61 Jahre alt und ich hoffe, ich arbeite immer noch an den Spielen, wenn sie ihre Kittel an den Nagel hängt.

Bis bald.

-luke

Danke, dass ihr der Wind in unseren Segeln seid. Wie Luke gesagt hat, gibt es noch einiges zu tun. Mit der DRE in unserem Gedächtnisspeicher können wir uns jetzt mit Feuer im Blut wieder ans Werk machen.

 

Codewörter

Als wir uns letzte Woche durch die Hüter-Meute bewegten, wurden uns diverse wichtige Fragen dazu gestellt, wie das Netzwerk-Modell von Destiny 2 aussehen wird. Die Technologie, die wir einsetzen, um Spieler in einer Welt zu vereinen, berührt so viele wichtige Themen. Wir wissen, dass ihr an allem interessiert seid: Wie eure Treffer landen und welche Schutzmaßnahmen wir haben, um das Ökosystem der Community weiterhin zu einem sicheren Ort zu machen. Diese Themen verdienen Antworten von denjenigen, die für den Code verantwortlich sind – da bietet ein lauter Flugzeug-Hangar nicht den geeignetsten Platz.

Jetzt, wo sich der Staub langsam legt, und das Klingeln in unseren Ohren nachgelassen hat, haben ich mich mit Matt Segur, dem Engineering Lead von Destiny 2, hingesetzt, um ihm in eurem Namen ein paar Fragen zu stellen.

Matt: Viele Leute haben gefragt, wie das Netzwerk-Modell für Destiny 2 laufen wird. Viele waren beunruhigt nach unserer Ankündigung letzte Woche, dass Destiny 2 keine dedizierten Server haben wird. Das ist zwar eine gute Kurzfassung, aber die gesamte Antwort ist viel komplexer, weil das Netzwerk-Modell von Destiny einzigartig ist. Ihr könnt euch sicher sein, dass wir zurzeit ganz viele Tests mit Spielern aus der ganzen Welt durchführen. wir arbeiten hart daran, dass euer Spielerlebnis am Veröffentlichungstag rund läuft.

Warum also keine dedizierten Server?

Matt: Jede Aktivität in Destiny 2 wird von einem unserer Server gehostet. Das bedeutet, dass ihr während einem Raid oder einem Match in den Prüfungen nicht mehr unter einer Host-Migration leiden müsst. Das ist der Unterschied zu Destiny 1, wo die Host-Aufgaben bei den Spieler-Konsolen lagen und nur Skript- und Missionslogiken im Datencenter verarbeitet wurden. Um besser zu verstehen, wie unser Fundament aussieht, könnt ihr euch diese Destiny 1-Präsentation von der GDC ansehen. Um die Begrifflichkeiten aus dem Vortrag aufzugreifen: In Destiny 2 werden sowohl der Mission-Host als auch der Physics-Host in unseren Datencentern laufen.

Warte. Also haben wir doch dedizierte Server?

Matt: Diesen Begriff benutzen wir nicht, weil in der Gaming-Community „dedizierte Server“ bedeutet, das es sich um ein reines Client-Server-Netzwerk-Modell handelt. Destiny 2 nutzt eine Mischung aus Client-Server- und Peer-to-Peer-Technologie, wie es in Destiny 1 der Fall war. Der Server gibt vor, wie sich das Spiel fortsetzt, und jeder Spieler gibt vor, wie die eigenen Bewegungen und Fähigkeiten laufen. Dadurch geben wir den Spieler das Gefühl der Unmittelbarkeit bei Bewegungen, beim Schießen und bei Explosionen – ganz gleich, wo sie wohnen und mit wem sie spielen wollen.

Warum dann Peer-to-Peer? Wollen wir hier Geld sparen?

Matt: Nein. Für Destiny 2 haben wir ganz viel in eine neue Server-Infrastruktur investiert – darunter auch erstmalig Cloud-Server für Gameplay. Wir halten das für das beste Modell für all die kooperativen und kompetitiven Erlebnisse in Destiny 2. Beim Engineering muss man immer Kompromisse eingehen und eine Kosten-Nutzen-Analyse machen, aber als Team bereuen wir die einzigartige Technologie, die wir für Destiny 2 erschaffen haben, keineswegs.

Erhöht das Peer-to-Peer-Networking die Wahrscheinlichkeit für Cheater, jetzt wo Destiny 2 auf dem PC erscheint?

Matt: Die PC-Plattform stellt Destiny 2 vor einige einzigartige Sicherheitsfragen. Aber unsere Sicherheits-Ninjas haben mehrere Jahre daran gearbeitet, einen Plan für den Umgang mit dieser neuen und schillernden Community auszuklabustern. Wir haben eine Vielzahl von ultra-geheimen Strategien, die dafür sorgen werden, dass das Leben eines Cheaters in Destiny 2 auf dem PC unlustig, langweilig und kurz wird. Und ganz gleich auf welcher Plattform ihr spielen werdet: Alle Änderungen an eurem Charakter werden direkt an unser sicheres Datencenter ohne Peer-to-Peer-Interferenz kommuniziert.

Also werde ich nie wieder sehen, wie sich ein Spieler durch die Karte teleportiert oder durch eine Wand durch auf mich schießt?

Matt: Wir denken, dass diese Momente, die Lags hervorrufen oder in denen man den Controller in die Ecke pfeffern will, in Destiny 2 reduziert werden, aber wir können nicht versprechen, dass wir sie komplett ausmerzen können. Grundsätzlich versuchen wir, eine Balance zwischen drei großen Problemen herzustellen: (1) die Spiel-Response, (2) die Zugänglichkeit des Spiels für Spieler aus der ganzen Welt und (3) Fairness für alle. Wir werden weiter an dieser Balance arbeiten, während Spieler sich in Destiny 2 mit dem Schmelztiegel beschäftigen.

Auf was können wir uns also bei der Veröffentlichung gefasst machen?

Matt: In diesem Sommer erwartet uns eine Beta, durch die die Spieler zum ersten Mal Destiny 2 in die Finger bekommen werden und das Networking testen können. Wir haben sehr viel an der Spielersuche, der Latenz und Reaktionszeit gearbeitet – wir finden, dass es richtig gut geworden ist. Und wie immer werden wir die Situation nach der Veröffentlichung weiter beobachten und auf das Feedback der Community reagieren.

Zu Matts letztem Punkt: Der Moment der Wahrheit und des Verstehens kommt, wenn ihr das Spiel spielen könnt. Dann wisst ihr, was wir hier erschaffen haben. Und wenn ihr uns sagt, wie euer Spielerlebnis war, dann wissen wir auch Bescheid. Das ist unser Ziel für die Destiny 2-Beta.

Und die nächste Frage, die ihr euch jetzt sicher stellt ist: „Und wann kommt jetzt die Beta raus?“

Wir peilen immer noch einen Zeitraum für diesen Sommer an. Es werden Termine fest angesetzt und Builds vorbereitet. Sobald wird ganz sicher sind, werden wir werden wir die Beta-Prognose, die zurzeit noch auf „Bald“ steht, mit genauen Daten versehen.

Wir hoffen, dass ihr auch dabei sein werdet. Das ist der ernste Probelauf. Wir brauchen die Hilfe jedes Hüters, um eine Spiel zu veröffentlichen, das dieser Community würdig ist.

 

Diese Woche in Destiny | Der Youtube Wochenrückblick mit Luis alias Lachegga

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