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Batman: The Enemy Within - Manchmal haben Typen wie die ein wenig Haue verdient – Review

Ein Fausthieb hier und ein Fußtritt da! Batman macht keine halben Sachen und das sieht man in der zweiten Telltale Serie Batman The Enemy Within. Was euch erwartet, dass erfahrt ihr in unserem Review!

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Telltale uns mit dem ersten Teil Batman The Telltale Stories beglückte. Nun folgte dieses Jahr schon die Fortsetzung. Wir haben die ersten Episoden von The Enemy Within für euch getestet.

Das Leben ist kein Ponyhof

Alle Batman Fans wissen, dass es Bruce Wayne in seinem Leben nie einfach hatte. Vor allem seine 2. Identität geheim zu halten fällt ihm immer schwerer. Im 2. Teil der Telltale Serie arbeiten wir als Batman eng mit der Polizei und besonders mit Commisioner Gordon zusammen um die größten Verbrecher ins Gefängnis zu bringen. Nachdem wir allerdings herausgefunden haben, dass unser Vater nicht das war, was er vorgab zu sein, versuchen wir zumindest Gotham besser zu machen. Doch auch diesmal wird uns das Ganze nicht einfacher gemacht und wir geraten auf der Jagd nach skrupellosen Gangstern immer wieder in neuen Ärger.

 

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Wer bin ich?

Die erste Episode bringt den Riddler zurück nach Gotham. Jeder der ihn kennt, der weiß dass er mit seinen verrückten Rätseln viele Leben geopfert hat und die Stadt fest in der Hand hatte. Nun kehrt er zurück um alte Rechnungen zu begleichen und somit beginnt das Spiel sofort sehr Aktion reich. Was ich persönlich sehr gut finde, dann man wird sofort ins Gefecht geschickt und kann erahnen was einen im Verlauf der Geschichte noch erwarten wird. Der Riddler gibt uns natürlich ein Rätsel mit auf den Weg, welches fatale Folgen haben kann, je nachdem wie ihr euch entscheidet.

Doch das scheint diesmal nicht der einzige Feind zu sein der uns Steine in den Weg legen will, denn plötzlich steht die Agency in der Tür vom GCPD, eine skrupellose Organisation des Gouverneurs und verlangt über alles informiert zu werden was mit dem Riddler zu tun hat.

Freund oder Feind?

Wem ihr euer Vertrauen schenkt und wem ihr die Wahrheit besser vorenthaltet, dass bleibt allein euch überlassen, aber bedenkt, dass alles was ihr tut die Geschichte ändern kann. Oft hat man allerdings nicht die Zeit lange nachzudenken, denn ein Timer zwingt euch zu einer schnellen Entscheidung. Für mich persönlich ein gutes Feature, weil ich mich teilweise recht schwer tue mit wichtigen Entscheidungen. Auch die Quicktime Events sind wieder eingesetzt und erfordern große Konzentration in den Kämpfen, die wir als Batman bestreiten müssen. Der kleinste Fehler kann euch das Leben kosten.

Wir treffen auch auf alte Bekannte, wie unseren Freund John Doe. Was er für eine Rolle in dem Stück einnimmt, das werden wir hoffentlich mit den nächsten Episoden noch erfahren. Doch ganz geheuer erschien er mir einfach nicht, vielleicht auch weil man ja weiß wo sein Weg enden wird.

Generell treffen wir auf viele alte Bekannte und ebenso neue Gesichter. Es gilt oft sofort zu entscheiden in wie weit wir ihnen vertrauen können und wie viel wir ihnen verraten sollten. Das kann an Beziehungen stärken, aber an anderen Stellen auch zerstören.

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Einstellungen und Equipment

Bevor ihr das Spiel startet, werdet ihr gefragt, ob ihr die Entscheidungen aus dem ersten Teil übernehmen wollt. Dementsprechend ändert sich der Spielverlauf. Leider, konnte ich dies nicht ausprobieren, da ich den ersten Teil auf der Ps4 und nicht am PC gespielt habe. Dennoch eine gute Sache.

 

Ebenso könnt ihr einstellen welche Farbe euer Bat-Equipment haben soll. Vielleicht nicht wichtig fürs Spiel, aber ich finde es super. Natürlich hat Batman wieder einige kleine Helferlein zur Verfügung. Batarangs, Rauchgranaten, Elektroschocker und natürlich Drohnen. Diese können wir in machen Aufträgen sogar steuern und uns ein genaues Bild über die aktuelle Lage verschaffen. Dies hilft uns gute Verstecke ausfindig zu machen, wo wir uns eine geeignete Angriffsstrategie zurecht legen können.

 

In der Bathöhle können wir uns das erste Mal frei bewegen und uns neben unserer Ausrüstung auch den Batcomputer ansehen. Dieser hat alle aktuellen Infos über Gotham für uns und ebenso alles was wir über unsere Mitmenschen bisher herausgefunden haben. Der ein oder andere Artikel war zwar noch nicht auf deutsch übersetzt, aber ich denke es gibt schlimmeres. Wir können Stimmen analysieren und uns überlegen welchen Schritt wir als nächsten gehen um nicht noch mehr Chaos zu stiften. Wir finden Informationen über die Agency und über unser aktuelles Ziel.

Natürlich gibt es auch das Batmobile zu sehen und auch die schicken Autos von Bruce Wayne. Was wäre Batman ohne seine teure Spielzeuge?

Der interaktive Comic

Natürlich haben Telltale auch bei diesem Teil wieder ihren typischen Comic Zeichenstil verwendet. Wie immer absolut passend. Bei den Batman Spielen lässt es uns so einen interaktiven Comic erleben, in dem wir entscheiden dürfen wie er ausgehen soll oder eben kann. Wir können nicht die letzte Seite zuerst lesen um zu erfahren wie es ausgeht, denn es kann immer etwas anders sein. Das ist es was diese Spiele so fantastisch macht und einen nicht mehr loslässt, wenn man einmal angefangen hat.

Die englische Vertonung mit dem deutschen Untertitel ist ebenso eine gute Lösung, denn so geht bei der Übersetzung schlussendlich nicht allzu viel in den Dialogen verloren. Etwas was ich persönlich sehr wertschätze und den Untertitel daher auch meist weglasse.

Unser Fazit zum Abenteuer

Das Spiel hat mich von der ersten Sekunde an mitgerissen. Es ist spannend und man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Viel Zeit zum Nachdenken hat man nicht, aber das hätte man im echten Leben in solchen Situationen auch nicht. Das ist es, was das Spiel so authentisch macht. Ich als Batman Fan gehe in der Rolle des Antihelden natürlich absolut auf, aber ich denke auch für jeden nicht Kenner werden genügend Informationen bereitgestellt um sich mit den Geschehnissen um Gotham und seine Bewohner zurecht zu finden. Man kann alles nachlesen und auch durch eingefügte Gegenstände einiges herausfinden. Eine gute Strategie vielleicht neue Fans für die Comics zu gewinnen.

Auch finde ich es toll, dass der Riddler auftaucht. Die Umsetzung der verrückten Rätsel und das Zusammensetzen von Hinweisen um diese lösen zu können, das war für mich schon sehrt aufregend. In der 2. Episode begegnen wir Harley Quinn und dürfen ihr Chaos beenden. So sieht man direkt zwei meiner Lieblingsschurken im Batman Universum.

Habt ihr die anderen Telltale Spiele gespielt, dann werdet ihr euch dieses auch nicht entgehen lassen und ich kann nur sagen: Eine absolut Empfehlung meinerseits.

0 Kommentare zu “Batman: The Enemy Within - Manchmal haben Typen wie die ein wenig Haue verdient – Review”

Bisher hat noch niemand einen Kommentar hinterlassen. Schande! Schreib DU doch den ersten! LOS!

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