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Agony - Entkomme der Hölle

Agony

Agony entführt uns in eine Welt aus Flammen und verlorenen Seelen. Können wir dieser Hölle irgendwie entkommen? Wir haben erste Eindrücke gesammelt.

Die Hölle ist kein witziger Ort. Es ist heiß, kleine Flammen züngeln an jeder Ecke und jede Menge verlorene Seelen und Dämonen sizten überall und sind uns nicht immer freundlich gesinnt. Eigentlich ist in Agony niemand auf unserer Seite. NPCs sind höchstens neutral gestimmt und wenn sie Unterstützung geben, dann nur in Form von Informationen oder Nebenquests. Oder sie erzählen uns ein paar ihrer Geschichten, die die Story von Agony etwas enthüllen. Bei unserem Kampf gegen diese feindliche Umgebung sind wir also ziemlich auf uns alleine gestellt. Und dabei hätten wir Hilfe dringend nötig …

Eine Welt aus Feuer und Dunkelheit

Agony entführt uns in eine Open World, die in diesem Spiel in der Hölle angesiedelt ist und unser Ziel ist es, hier zu entkommen. Wie das allerdings funktionieren soll, ist unklar. Wir sind sozusagen eine verlorene Seele in dieser Welt. Sicher ist nur, dass der rettende Ausweg etwas mit einer Roten Göttin zu tun hat. Wie wir uns den Weg dahin bahnen, bleibt uns überlassen. Überall lauern Gegner und Gefahren und als Waffe dient uns nur eine mickerige Fackel. Mit der können wir uns allerdings neue Wege erschließen, indem wir z.B. Gestrüpp verbrennen. Oder wir lenken Gegner ab, in dem wir die Fackel in eine bestimmte Richtung werfen. Besser als nichts.

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Und auch sonst sind wir nicht ganz so hilflos, wie es zunächst den Anschein hat. Denn als Seele können wir fremde Körper übernehmen und auch kurze Zeit die von Dämonen. Als Dämon schnetzeln wir dann durch die Reihen der Feinde und kehren danach wieder in einen „normalen“ Körper zurück, falls noch einer da ist und wir nicht vorher alles niedergemäht haben. Da heißt es vorausschauend zu denken und noch einen Körper übrig zu lassen, in dem wir wieder landen können.

Gegner gibt es jede Menge und es ist mühsam, voranzukommen. Mehr als einmal sterben wir in der gamescom-Demo und müssen uns danach als reine Seele weder einen geeigneten Körper suchen. Ggf. hilft es, hier die Taktik zu ändern und einfach mal vorbeizuschleichen statt auf Konfrontation zu setzen. Es bleibt unsere Entscheidung.

Die Story enthüllt sich nur langsam

Der Designer Jakub Grabka, der uns das Spiel näherbringt, erklärt, dass der Fokus dieses Spiels eindeutig auf Survival liegt. Zwar ist die Umgebung furchteinflößend und auch der Sound lässt einen schaudern, aber es wird keine Jumpscares geben. Agony erzielt auch so eine düstere Horrorstimmung. Jakub bezeichnet dies als „Pure Evil“.

Die Hintergrundstory bleibt zunächst verborgen. NPCs erzählen uns bruchstückhaft etwas oder wir finden unterwegs ein paar Items, die ein paar weitere Puzzleteilchen liefern. Jakub erklärt, dass man wohl auch ohne die Story zu erkunden durch das Spiel laufen kann, dann würde man aber zu viel verpassen.

Agony

Natürlich gibt es zwischendurch auch immer mal wieder einen Bosskampf. Allerdings können die Bosse hier immer mit Hilfe der Umgebung besiegt werden. Helfen die Pilze vielleicht, an denen wir eben vorbeigelaufen sind? Oder übernehmen wir einen Dämon, der in der Nähe sitzt, um zu kämpfen? Hier gilt es, die richtige Taktik zu finden. Wenn es um reine Körperkraft geht, sind wir nämlich immer unterlegen.

Hoher Wiederspielwert

Das Spiel bietet außerdem die Möglichkeit eines NG+. Die Besonderheit daran ist allerdings, dass Dinge aus dem vorherigen Durchgang so bleiben, wie sie waren. Haben wir also im ersten Durchgang mühsam eine Tür geöffnet, dann ist sie im zweiten Durchgang immer noch offen. Oder wenn wir einen NPC sehen, der ein Loch gräbt, dann sollten wir im NG+ hier wieder vorbeischauen. Vielleicht hat er ja jetzt einen Höhleneingang freigelegt. Somit verspricht Agony jedenfalls einen hohen Wiederspielwert.

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Agony

Agony wartet mit insgesamt 7 Enden auf, wobei keines wirklich als „gutes“ Ende bezeichnet werden kann. Es ist dann einfach nur weniger schlecht als ein anderes. Je Ende variiert auch die Spielzeit. Das schnellste Ende, sofern man es findet, ist nach ca. 3 Stunden erreicht, für das längste benötigt man immerhin 30-40 Stunden.

Wie sieht die Hölle aus?

Ein kleiner Trailer gibt uns erste Einblicke in die unangenehme Spielwelt.

Agony erscheint Ende 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. An einer VR-Version wird noch gebastelt.

 

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