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AC Odyssey - Die ersten 6 Stunden Assassins Creed: Odyssey

Nach Assassins Creed: Origins, welches mir nun schon viele schöne Stunden beschert hat, war ich skeptisch ob Ubisoft auf das Spielerlebnis noch mal einen drauf packen kann. Die Ankündigungen und ersten Rezensionen waren voll des Lobes und so habe ich mich in den peloponnesischen Krieg gestürzt und möchte euch meine Gedanken zu meinen ersten sechs Spielstunden näher bringen. Natürlich Spoilerfrei.

Assassins Creed steht in erster Linie für eine Spielserie, die dem Gamer richtig viele Freiheiten in einem grandiosen Open-World-System gewährt. Was mich und viele andere Fans der Serie dabei so begeistert, ist die Liebe der Entwickler zum Detail und vor allem auch die Sorgfalt und Präsenz der tatsächlichen Menschheitsgeschichte im Spiel. Ich glaube ich habe noch nie so viel über die amerikanische Revolution gelernt, wie in Assassins Creed III. Die Entwickler nehmen sich große alte Städte vor und Bilden sie im Spiel so detailgetreu wie nur möglich ab, binden große Persönlichkeiten samt ihrer eigenen Geschichte in die Storyline ein und bauen so ein Spielerlebnis auf, welches seines Gleichen unter den AAA-Titeln sucht. Auch beim neusten Teil der Serie, Assassins Creed Odyssey ist das wieder der Fall.

Wir finden uns im alten Griechenland, etwa 400 vor Christus, wieder mitten im Krieg zwischen Sparta und Athen. Zur Wahl stehen uns mit Kassandra und Alexios zwei Charaktere, mit denen wir in diesen Krieg eingreifen. Dabei versprechen die Entwickler, dass sich jede, vom Spieler getroffene Entscheidung nicht nur auf das Spiel auswirkt sondern im Detail auf die Umwelt und auf die Storyline. Mit satten 30 Stunden Dialogzeit, allein in der Basisversion des Spiels, welches das Potential hat den Spieler lange Zeit zu fesseln und zu bespaßen. Ich habe nun die ersten sechs Stunden Odyssey hinter mir und bin fast ausschließlich gehyped und schon jetzt ein Fan dieses Teils des Franchise.

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The very good

Was mich vor allem an Odyssey direkt am Anfang schon begeistert ist die Auswahl zwischen zwei Spielarten. Man kann wie gewohnt den „geführten Modus“ spielen, in dem wichtige Orte und Personen direkt zu Questbeginn markiert werden oder den „Entdeckermodus“, in welchem man diese Dinge erst im Gespräch mit den NPCs herausfindet. Diese Art zu Spielen mochte ich schon bei Elder Scrolls: Morrowind total gern und es macht das Spiel vom Start weg etwas spannender. Ich habe mich also direkt für den Entdeckermodus und für die weibliche Figur „Kassandra“ entschieden.

Die Grafik ist von Anfang an einfach nur erste Sahne und was die Entwickler bei Ubisoft von Titel zu Titel immer besser machen, ist für mich die Spielmusik. Alles wirkt wundervoll aufeinander abgestimmt. Die Storyline ist ergiebig, es gibt Quests an jeder Ecke und will man die gesamte Welt von Odyssey ergründen und abschließen ist man wohl für ein paar Jahre am PC, sofern man nebenher noch ein Leben hat. Ebenso verbessert hat sich die Gestaltung des Inventars, der Skilltrees und der Fähigkeiten.  Es ist übersichtlicher, intuitiver und einfacher aufgebaut und man verliert weniger schnell den Überblick. Das neue Gravursystem, bei dem man in seine Ausrüstung gewisse Fähigkeiten einbringen kann finde ich richtig toll. Hatte man in „Assassins Creed: Origins“ für unterschiedliche Kampfsituationen drei verschiedene Bogen, so gibt es nun nur noch eine Bogenart die man eben verschieden gravieren kann. Daumen hoch.

An dieser Stelle breche ich nun mal meine Lobeshymne ab und gehe zum nächsten Punkt überm damit wir Spoilerfrei bleiben können.

The good

Es sind vor allem eine Vielzahl an kleinen Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger, die Odyssey wirklich spielenswerter machen. Da ist zum Beispiel das Reittier, welches man nun nicht rufen, besteigen und reiten muss. Im neuen Titel ist das alles eine Bewegung und wirkt so flüssig wie nie zuvor. Weiterhin mag ich es total, dass man nun in den Dialogen auch Optionen bekommt, die den weiteren Verlauf das Spiel bestimmen. Ist man ein Wohltäter und Helfer in der Not, oder ein kleiner Straßenbandit mit Hang zum Erpresserischen und Gewalt? Es liegt bei mir und das ist cool. Attentate sind für meinen Geschmack ebenfalls flüssiger geworden und auch die Jagd geht deutlich besser von der Hand. Alles in Allem sind wie schon gesagt einfach viele kleine Dinge aufgewertet worden um Odyssey zum Erfolg zu bringen.

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The Ugly

Natürlich gibt es, zumindest für mich auch Kritikpunkte am neuen Titel. Das „neue“ Kampfsystem ist zwar schon seit „Origins“ im Einsatz, hat aber gefühlt keinerlei Verbesserung erhalten. Das Ausweichen über Abrollen ist genauso hakelig wie vorher und wenn man bestimmte Manöver aus dem Fertigkeiten-Baum einsetzt, kann man jeden noch so starken Gegner ziemlich gut in die Knie zwingen. Richtig schlecht finde ich hingegen die „Auswahl“ an Händlern im Spiel. Der einzige den man mit Geld um ein paar schöne Stücke erleichtern kann ist der Schmied. Hat man in den ersten Teilen noch vom Heiler zum Näher und vom Pferdehändler zum Schmied gemusst, ist es in Odyssey eben genau ein Mann mit dem ihr Handel treiben könnt. Mir fehlt auch ein wenig der „Karawanenhändler“ aus dem vorhergehenden Teil, bei dem man mit der Erledigung einer Aufgabe ein paar besonders seltene Stücke erwerben konnte.

Das alles zusammen ist aber nur ein kleiner Wermutstropfen auf einem sonst gigantischen heißen Stein des Spielspaßes. Nach sechs Stunden Spielzeit lässt sich auch noch nicht wirklich in die Tiefe der Spielmechaniken blicken, aber ich denke ich konnte euch einen kleinen Einblick geben.

Whats next?

Was ich mir nun in den weiteren Spielstunden erhoffe sind natürlich richtig spannende Bosskämpfe, eine stärkere Unterscheidung der drei Klassen im Spiel und natürlich habe ich auch schon richtig Bock auf die Conquest Battles, also jene massiven Schlachten um Gebiete zu übernehmen, die man so oft schon in diversen Videos gesehen hat. Wie ist das bei euch? Was findet ihr gut, was hat euch enttäuscht? Haut es mir in die Kommentare!

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0 Kommentare zu “AC Odyssey - Die ersten 6 Stunden Assassins Creed: Odyssey”

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