WERBUNG

Victor Vran – Tonne oder Wonne

Du hast nichts zu Zocken im Schrank? Alle AAA-Titel schon durch? Dann haben wir genau das Richtige für dich. Mit unserer Serie "Tonne oder Wonne" bringen wir dir Geheimtipps der Spielewelt auf dein System, die es definitiv wert sind gespielt zu werden. Hinter Türchen zwei der Serie erwartet euch absolutes Gemetzel, also schnell weiter lesen.

In unserem ersten Teil dieser relativ neuen Serie habe ich euch das Spiel „Dragons Dogma“ empfohlen. Tolle Kampfmechaniken und langer Spielspaß für kleines Geld zeichnen dieses Spiel aus. Heute möchte ich euch ein Spiel an die Hand geben, welches ich erst auf den zweiten Blick lieben lernte.

Alles wie immer

Das Hack and Slash „Victor Vran“ kommt wie ein klassischer Vertreter seiner Zunft daher. Dungeons, Spinnen, Skelette, Waffen, Skillz und Gemetzel – das alles gibt es bei den typischen Titeln dieser Kategorie wie etwa „Diablo“ oder „Torchlight“ zu Hauf. Im Allgemeinen und so in „Victor Vran“ natürlich auch betretet ihr mit einem oder mehreren Helden ein von Monstern verseuchtes Szenario und hackt die Untoten und ihre Kumpanen in fein säuberliche Schnitzelchen.

WERBUNG

Was also unterscheidet diesen Titel von anderen seiner Art und warum empfehle ich euch ausgerechnet diesen?

Stimmung, Mechanik, Game-Modes

Das Erste was mir aufgefallen ist, als ich „Victor Vran“ gespielt habe, ist die konsistent düstere Stimmung und der morbide Witz dieses Spiels. So hört der Hauptcharakter Victor zum Beispiel am Anfang Stimmen, die ihn immer wieder mit deftigen Spitzen aufziehen. An einigen Stellen wird das Verhalten des Hauptdarstellers von der Stimme in seinem Kopf recht derbe kommentiert und die Sprüche dabei sind zum Teil urkomisch.

Dazu gesellen sich toll gezeichnete Charaktere und Outfits, sowie wirklich schicke Waffen im Steampunk- und Retro-Design. So kann man die Unterwelt der gefallenen Stadt Zagoravia zum Beispiel wie der lebendige Tod mit ziemlich schnittigen Sensen durchkämmen.

Auch ein wenig anders als bei anderen Spielen der Gattung sind die Spielmechaniken gestaltet worden. So kann man zum Beispiel im Spiel über Hindernisse hinweg oder zwischen zwei Wänden bis zu einem Turm hinauf springen.  Gesteuert wird unsere Spielfigur dabei mit WASD und die Maus wird zum Metzeln gebraucht. Ein weiterer feiner Unterschied ist die Nutzung von zwei Waffen, welche in diesem Spiel abwechselnd geschieht. Mit der mittleren Maustaste kann man zwischen den ausgerüsteten Waffen wechseln und erhält somit auf Tastendruck wieder frische Spezial-Skillz, ohne den Cooldown selbiger bei der zuvor genutzten Waffe abwarten zu müssen.

Diese und weitere Spielmechaniken alleine haben diesen Titel für mich zu einem kleinen Geheimtipp gemacht. Doch es kommt noch besser. Wer nicht gern alleine zockt kann mit Victor Online gehen oder sogar auch einen lokalen Koop-Modus spielen. In diesem sitzt man dann zu Zweit vor einer Blechkiste und hämmert den nimmer enden wollenden Horden von dunklen Gestalten etwas Benimm in die Knochen. Kleine Zusatz-Quests wie das „erleuchten“ des dunklen  Abschaums in einer bestimmten Zeit oder das Zerstören von Blumenvasen, im Untoten jargon auch „Urne“ genannt, bringt zusätzliche Belohnungen, über alle Modi hinweg.

WERBUNG

Auch der Levelaufstieg funktioniert bei „Victor Vran“ nicht in einem klassischen Skilltree sondern über so genannte Schicksalskarten, von denen je nach Stufe des Helden eine unterschiedliche Anzahl ausgerüstet werden kann. Diese verstärken dann gewisse Skillz oder verleihen passive oder aktive Fertigkeiten. Doch man findet sie auch auf den Maps in freier Wildbahn, ein Aspekt den ich besonders cool fand. Neben den Fertigkeiten gibt es dann noch besondere Geisterkräfte. Diese erhält man, indem man Monster erschlägt und den sogenannten „Overdrive“-Balken auffüllt. Kaum aktiviert lassen diese Kräfte die sprichwörtliche Hölle auf die infamen Gruftgestalten los und lehren ihnen das Fürchten.

Kauf mich, kauf mich, kauf mich!

Aktuell gibt es „Victor Vran“ entweder bei Steam oder bei GOG um etwa 20 €uro. Dazu kommen, wenn man sich denn im Spiel alsbald langweilen sollte, einige Addons wie „Mötorhead through the Ages“ oder „Fractured Worlds“ für je etwa 12 €uro.  Wer noch keinen Teil besitzt, dem lege ich die komplett ausgestattete „Overkill Edition“ für  etwa 40 €uro ans Herz. Den Sparfüchsen unter euch sei indes der Tipp gegeben, dass sowohl bei GOG als auch bei Steam dieser Titel öfter mal im Sale ab zugreifen ist. Auch Konsolenspieler gehen nicht leer aus, für die PS4, die XBOX One und die Nintendo Switch steht dieser tolle Titel ebenfalls zur Verfügung.

Ich kann euch das Zuschlagen nur empfehlen, ich hatte mit diesem Spiel, seinen besonderen Mechaniken aber insbesondere mit der düsteren Stimmung und dem teilweise recht deftigen Humor schon viele tolle Spielstunden.

0 Kommentare zu “Victor Vran – Tonne oder Wonne”

Bisher hat noch niemand einen Kommentar hinterlassen. Schande! Schreib DU doch den ersten! LOS!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.