WERBUNG

Die Säulen der Erde - Der Anfang vom Ende – Unser Review zum dritten Buch von Die Säulen der Erde

Heute ist es endlich soweit und das dritte Buch von „die Säulen der Erde“ erscheint. Endlich erfahren wir wie die Reise von Jack, Philip und Aliena ausgeht. Wir durften das letzte Buch für euch vorab anspielen!

Mit Die Säulen der Erde ist Daedalic mal wieder ein Meisterwerk gelungen. Sie haben aus dem Bestseller-Roman von Ken Follet ein interaktives Erlebnis gemacht und dieses mit viel Herzblut umgesetzt. Nach zwei spannenden Büchern geht es nun in die letzten Kapitel und wir erfahren endlich wie es mit unseren drei Hauptcharakteren weitergeht.

Ein Rückblick

Schauen wir uns doch zuerst grob an, was bisher geschehen ist. Natürlich werde ich nur die Aspekte der „Hauptstory“ aufführen und kann nur nach meinen Entscheidungen erzählen. Wenn ihr an anderen Stellen, andere Entscheidungen getroffen habt, kann auch der Spielverlauf variieren.

In Buch 1 von Die Säulen der Erde (Review) lernen wir Jack, Philip, Aliena und Tom Builder erstmal kennen. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, doch schnell wird klar, wie sehr deren Schicksale miteinander verbunden sind. Sie treffen alle in der Kathedrale von Kingsbridge aufeinander, um die es nicht besonders gutsteht. Noch weniger als Flüchtlinge aus Earlscastle eintreffen und das Essen kaum mehr reicht. Hier beginnt die eigentliche Reise und die Erneuerung der Kirche wo jeder gerne mit anpackt. Schließlich geht es um ein neuen zu Hause für alle.

WERBUNG

In Buch 2 von Die Säulen der Erde (Review) erkennt man jedoch schnell die Problematiken hinter dem Aufschwung. Philips Feinde sehen es nicht gerne, dass es so viel Unterstützung erhält und versuchen alles um den Bau der Kathedrale zu stoppen. Philip hingegen muss lernen, dass man nicht alles mit seinem Glauben erklären kann. Jack und Aliena haben zueinander gefunden, doch auch das bringt Probleme mit sich, die die beiden überwinden müssen. Tom will, dass Jack ein Mönch wird und sein altes Leben hinter sich lässt und sein Sohn Alfred will Aliena heiraten um ihr ein sicheres zu Hause bieten zu können. Jack haut ab als er das erfährt und lässt eine unglückliche Aliena zurück, die sich schnell merkt, dass es die falsche Entscheidung war Alfred zum Mann zu nehmen. Am Ende des Buches macht sie sich, jedoch nicht ganz allein, auf den Weg ihre große Liebe wiederzufinden.

Eine spannende Reise erwartet unsere Charaktere und für Kingsbridge steht noch einiges im Argen.

Weiter geht’s mit Buch 3!

Nach einem kurzen Rückblick beginnt das dritte Buch mit Aliena, die sich auf die Reise nach Frankreich begibt um nach Jack zu suchen. Doch das scheint schwieriger als sie zuerst angenommen hatte. Immerhin ist er vor über einem Jahr verschwunden und sie hatte keinerlei Anhaltspunkte. Sie fragt sich von Ort zu Ort und reist quer durch Frankreich, bevor sie erfährt, dass er sich am Ende des berühmten Jakobsweges befinden soll. Also folgt sie der Spur und erreicht einige Monate später Santiago de Compostela.

In der Zwischenzeit wechselt die Szene zu Jack, der sich nun mit einem reichen Herren zusammengeschlossen hat und einige Erfindungen vorzuweisen hat. Wir lernen Rashid und seine Tochter kennen, dessen er versprochen wird und schnell taucht die Frage auf: Wird Aliena überhaupt noch rechtzeitig kommen? (Ich möchte natürlich nicht zuviel verraten, daher überspringe ich hier einige Teile, ihr sollt die Geschichte selber zu Ende führen.)

WERBUNG

Zurück in Kingsbridge sehen wir Philip und Jonathan, der schon ein großer Junge geworden ist. Er möchte den Garten erneuern und Philip erklärt ihm was er machen muss. Danach hält er eine Ansprache vor den anderen Mönchen und Martha, denn immer noch stellt sie die Frage: Wie soll es mit Kingdbridge weitergehen, nachdem alle Projekte vom Schicksal zerschlagen wurden. Doch auch diese Ansprache wird gestört von einem Reisenden Priester, der der Priorei einen neuen Heiligen für die Krypta bringen will mit Spenden, die er auf seiner Reise gesammelt hat um Kingsbridge zu unterstützen. Doch auch hier erwartet Philip noch eine viel größere Überraschung und das alles ist erst der Anfang vom Ende.

Natürlich werde und möchte ich euch ab hier nicht verraten wie die Kapitel weitergehen, denn das müsst ihr selber entdecken. Ich möchte euch hier absolut nichts Vorweg nehmen, denn das würde die Spannung der tollen Erzählung nur mindern und euch den Spielspaß nehmen. Also nicht böse sein, dass ich auf die Kleinigkeiten und den weiteren Verlauf der Geschichte nicht weiter eingehe.

Von Heiter bis Wolkig

Die Säulen der Erde macht natürlich von Anfang bis Ende eine große Entwicklung durch. Alles fängt doch relativ harmlos an und steigert sich ins unermessliche. Auch das dritte Buch beginnt recht hoffungsvoll.

Auffällig im ersten Kapitel des neuen Buches ist, dass wir viel auf der Weltkarte umherziehen und Aliena uns ihre Geschichte erzählt. Doch auch hier fügen sich wieder düstere Elemente ein, als sie krank wird und wir sogar durch ihren Fieberwahn wandeln. Ich persönlich finde es eine gelungene Abwechslung und man erfährt noch ein ganzes Stück mehr über die Geschichte.

Auch zurück in der Priorei wirkt alles zur Ruhe gekommen und man schöpft Hoffnung, wenn die Spenden bei den Mönchen ankommen. Doch die Wunden sind groß, es ist viel passiert, was nicht so schnell vergessen werden kann und das spiegelt sich in den Gesprächen und Handlungen der Charaktere immer wieder. Die Gefahr vom Erzbischof und seinen Komplizen ist immer noch nicht gebannt und wir wissen alle, dass es im Auge des Sturms ruhig ist, bevor dieser erst richtig losbricht. Schnell wird klar, dass die fröhliche Stimmung dem Kampf um Leben und Tod weichen wird.

Eine Kulisse, die für sich spricht

Die Grafiken und Zeichnungen der Umgebungen und Charaktere sind auch im dritten Buch von Die Säulen der Erde immer noch detailreich und mit Liebe gestaltet. Man kann sich in jedem Bild einiges ansehen und interagieren und es macht Spaß herauszufinden, was so möglich ist. Vor allem in den neuen Gegenden von Frankreich und Spanien, kann man sich an der Schönheit der Zeichnungen sattsehen. Die Kathedralen, die Teile des Jakobsweges und das frühe Paris.

Begleitet von einem tollen Soundtrack, wird man noch tiefer in die Geschichte gezogen. Die Stücke passen sich immer den jeweiligen Situationen an und das rundet das ganze Spiel nochmals ab.

Die Zeichenart und der Stil in dem das Spiel gehalten ist, hat mich von Anfang an angesprochen und ich habe es mehr als passend empfunden, das Spiel so darzustellen wie es jetzt ist. Es wirkt nicht zu kindlich, aber auch nicht zu steif, dass die jüngere Generation sich nicht mehr damit beschäftigen würde. Daedalic hat hier genau die richtige Mischung gefunden um das Spiel bzw. das Buch gerecht darzustellen.

Entscheidungen und Minispiele im dritten Buch von Die Säulen der Erde

Natürlich werden wir auch in Buch 3 von Die Säulen der Erde nicht von Entscheidungen verschont bleiben. Je nachdem wie ihr in den Vorgängerbüchern gehandelt habt und hier handelt, wird sich das alles auf die Umgebung und Beziehung zwischen den Personen auswirken. Zum Beispiel ist euch Alfred im Buch 2 anders gesonnen, wenn ihr als kleiner Jack nett zu ihm wart. Das wird euch auch in Buch 3 auffallen, besonders sollten Charaktere fehlen.

Auch stehen den Charakteren wieder eigene Items zur Verfügung, die man nutzen muss oder mit der Umgebung nutzen kann um noch weitere Dialoge oder Interaktionen zu bekommen. Die Bibel von Philip oder die Steinschleuder von Jack, sollten euch hier ein Begriff sein.

Unser Geschick beweisen wir in kleinen Minispielen, in denen wir im richtigen Moment den grünen Bereich einer Leiste erwischen müssen. Schaffen wir das nicht oder die Zeit läuft ab, bricht die Animation ab und die Aktion wird beendet oder uns passiert es fatales. Auch einige Antworten müssen wir wieder unter Zeitdruck geben und ich manchen Situationen ist es vielleicht sogar besser gar nichts zu sagen und die Zeit einfach verstreichen zu lassen. Ob und wann man das machen sollte, dass müsst ihr jedoch selber herausfinden.

Mein Fazit zu Die Säulen der Erde – Buch 3

Die Säulen der Erde hat mich von Anfang an gefesselt und begeistert. Wenige Adventure Games halten mich so in Schach wie dieses es macht und ich freue mich darauf es nochmal und nochmal zu spielen. Auch Buch 3 ist hier keine Ausnahme. Lange mussten wir warten um zu erfahren wie es weitergeht und bin schon sehr froh, dass das liebe Daedalic Team uns einen vorab Zugang gewährt hat.

Buch 3 führt die Geschichte zum Ende und es passiert so viel Nervenaufreibendes. Man lebt mit den Charakteren seit Buch 1 voll mit uns ständig flammt die Hoffnung wieder auf, dass es doch jetzt endlich mal gut werden muss. Man baut Sympathien auf, hat mit ihnen Angst und empfindet Trauer. Ebenso gibt es Hass gegen die Gegner unserer Hauptcharaktere und auch dieser kommt mehr als einmal auch bei mir an. Ich verachte diese Menschen genauso wie Jack, Aliena oder Philip es tun. So ein Mitgefühl aufzubauen, dass schafft nicht jedes Spiel. Es ist alles so liebevoll abgestimmt und man merkt einfach wie viel Herzblut in dieser Entwicklung steckt. Die detailreichen Grafiken und die Bewegungen und Mimiken der Figuren sind sehr gut gelungen und bilden eine perfekte Einheit.

Daedalic hat hier ein Bestseller zu einem Meisterwerk erhoben, auch wenn natürlich bestimmt nicht alles aus dem Buch berücksichtigt werden konnte, ebenso wie die Szenen die durch unterschiedliche Entscheidungen sowieso ganz anders sind. Ich kann euch nur sehr ans Herz legen, dass Spiel unbedingt selber zu spielen und in diese Welt einzutauchen und damit natürlich Daedalic zu unterstützen, damit in Zukunft, vielleicht sogar noch andere Romane, genauso fabelhaft entwickelt werden können!

0 Kommentare zu “Die Säulen der Erde - Der Anfang vom Ende – Unser Review zum dritten Buch von Die Säulen der Erde”

Bisher hat noch niemand einen Kommentar hinterlassen. Schande! Schreib DU doch den ersten! LOS!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.