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AC Origins - Eine Reise durch das alte Ägypten – Unser Review

Ein Abenteuer im alten Ägypten? Wer würde dazu nein sagen? Das hat sich Ubisoft auch gedacht und brachte uns Assassins Creed Origins. Unser Review zeigt euch, wie sehr sich das Spiel wirklich lohnt!

Ende 2017 brachte Ubisoft nach einem Jahr Pause ein neues Assassin’s Creed auf den Markt. Viele waren oder sind immer noch skeptisch, ob man den positiven Tönen rund um Assassin’s Creed Origins wirklich vertrauen kann. Wir haben es ausgiebig gespielt und teilen euch unsere Erfahrungen mit.

Eine tragische Geschichte

Wir spielen den Medjai Bayek von Siwa und erleben seine tragische Geschichte zwischen Liebe, Rache und dem Beschützen seines Landes. Wir reisen durch das alte Ägypten, lange vor unserer Zeit und dürfen erleben, wie das Kredo der Assassinen einst entstanden ist, welches uns Altair schon gelehrt hat. Bayek und seine Frau Aya sind auf der Suche nach dem Mörder ihres Sohnes und versuchen parallel dazu, Ägypten von Ptolemäus zu befreien, der das Land in großes Unheil gelenkt hat. Doch zu viel möchten wir von der Geschichte nicht verraten, denn es lohnt sich diese selber zu entdecken. Auf der Reise treffen wir auf viele verschiedene Charaktere, die alle ihre eigene Geschichte erzählen und wir sind uns nie zu schade, zu helfen und die Probleme zu lösen. Es fühlt sich richtig an und gibt einem das Gefühl wenigstens einen kleinen Teil von Ägypten vom Elend zu befreien. Was wir alles erleben und wie das ganze ausgeht, dass herauszufinden überlassen wir an diesem Punkt euch.

Was ist anders?

Doch was ist es nun, das Assassin’s Creed Origins so anders macht im Gegensatz zu seinen viel kritisierten Vorgängern? Zuerst merkt man, dass Ubisoft sich wirklich Zeit bei der Entwicklung des Spiels gelassen hat. Kein unfertiges Spiel, welches die Community enttäuschte. Origins machte alles besser und erntete dafür schon viele positive Kommentare. Es gibt eine offene Spielwelt, die wirklich viel zu bieten hat. Der Hauptquest können wir nur schwer folgen, denn ständig gehen wir auf Erkundungstour, lösen Rätsel, durchstöbern Gräber oder kümmern uns um eine der zahlreichen Nebenaufgaben. Wir werden nicht so extrem linear gesteuert wie in den Teilen vorher. Origins bietet einfach eine Menge Handlungsspielraum.

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Assassin’s Creed® Origins

Auch das Kampfsystem wurde komplett überarbeitet. Es besteht nun nicht mehr nur aus Blocken und Parieren, sondern ist viel dynamischer und schneller. Wir können schnell ausweichen, von Schwert auf Bogen wechseln und wieder zurück, können mit Rauch- oder Brandbomben werfen oder die Gegner vergiften oder einschläfern. Wer lieber in den Schatten arbeitet, dem stehen eine große Auswahl an verschiedenen Bögen zur Verfügung und natürlich auch die versteckte Klinge. Die unterschiedlichen Bögen bieten sich für viele Gelegenheiten an. Raubtierbögen eignen sich zum Jagen von wilden Tieren und Kriegsbögen schießen sofort eine ganze Pfeilsalve auf eure Gegner. Bei den Klingen wird uns genauso viel Vielfalt geboten. Schwerter, Äxte, Speere, Hämmer, alles was das Herz begehrt. So kann jeder seinen individuellen Spielstil entwickeln und allein diese Tatsache gibt dem Spiel so viele Möglichkeiten.

Fertigkeiten und unsere liebe Senu

In Assassin’s Creed Origins steht euch ein Level-System zur Verfügung. Die Maximalstufe ist 40 (im Hauptspiel), dennoch können wir Fertigkeitspunkte sammeln und unsere Fähigkeiten weiter ausbauen. Durch verschiedene Aktivitäten in Spiel können wir die Punkte zum Skillen erhalten. Wir haben dabei 3 Pfade zur Verfügung: Seher, Jäger und Krieger. Der Seher ermöglicht uns Hilfsmittel wie Giftpfeile, Schlafmittel oder Brandbomben einzusetzen und deren Effektivität zu erhöhen. Ebenso können wir lernen, Tiere zu zähmen und so z.B. Löwen an unser Seite kämpfen lassen. Der Jäger erweitert unsere Bogenfertigkeiten und eröffnet mehr Möglichkeiten mit Senu, dem treuen Adler zu agieren. Der Kriegerpfad stärkt unseren Nahkampfschaden und hilft dabei, unsere Adrenalinleiste schneller zu füllen, damit wir unseren Höchleistungsangriff zur Verfügung haben. Jeder der Pfade hat eine Meisterfähigkeit, die wir öfter als einmal skillen können um den prozentualen Schaden zu erhöhen. Aber auch hier ist uns freie Hand gelassen, wie wir spielen und welche Fertigkeiten für uns wichtig sind.

Senu ist die treue Begleiterin von Bayek. Eine alte Adlerdame, die uns sehr gute Dienste erweist. Mit ihr können wir genau die Positionen unserer Gegner ausfindig machen und sehen, ob diese vielleicht noch ein Level haben, mit dem wir uns besser nicht anlegen sollten. Ebenso können wir sie gezielt Gegner angreifen lassen oder sie lenkt nervige Bogenschützen von uns ab, während wir uns um jemand anderen kümmern. Auch bei der Ressourcenjagd ist Senu sehr hilfreich. Sie tötet Schlangen und harmlose Tiere für uns. Warum das wichtig ist, dass erfahrt ihr noch.

Assassin’s Creed® Origins

Unsere Ausrüstung

In Assassin’s Creed Origins beschützt uns keine Rüstung im eigentlichen Sinne. Unser Aussehen können wir allerdings mittels Monturen ändern. Bayek mit oder ohne Haare oder Bart, dass können wir selber entscheiden. Die Monturen ändern aber wirklich nur unsere äußere Erscheinung. Wie können wir also gegen unsere Gegner standhalten? Dafür stehen uns 6 Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Die versteckte Klinge, unser Köcher, unsere Handschuhe, die Hilfsmitteltasche, und … diese Dinge können wir Upgraden.  Einige brauchen dazu mehr Materialien als andere. Hauptsächlich benötigen wir dafür Leder, Tierfelle oder Erze. Daher erweist sich Senu beim Jagen von Leder als wirklich nützlich.

Wir erhalten durch die Aufwertungen mehr Schaden, mehr Leben oder können mehr Pfeile oder Hilfsmittel bei uns tragen.

Assassin’s Creed® Origins

Es gibt viel zu Sammeln

Eines gibt es aber auch in Origins wieder: Viel zu sammeln. Vielleicht sogar mehr als in den anderen Teilen vorher. Zum einen können wir einen Haufen Schauplätze freilaufen, die uns immer wieder unterschiedliche Aktivitäten bieten. Feindliche Lager müssen eingenommen werden müssen oder wir gehen auf eine Entdeckungstour in einem alten Grab. In den Gräber finden wir Kieselglas, welches wir für bestimmte Dinge im Spiel benötigen. Haben wir zu wenig davon, könnte uns eine tolle Rüstung entgehen. Außerdem finden wir 25 Papyrusrätsel, die es zu lösen gilt. Diese sind teilweise ganz schön knifflig, aber wer die Herausforderung nicht scheut, sollte keine Probleme haben alle zu lösen. Auch Schätze gibt es wieder Unmengen zu finden, darunter auch Waffen, Schilde oder Teile zum Aufwerten unserer Rüstung. Daneben gibt es natürlich ganz viel Plunder und Tierteile, die wir ab und zu für die ein oder andere Quest benötigen. Und dann haben wir natürlich die altbekannten Aussichtspunkte. Allerdings sind diese nicht so erzwungen wie in den Teilen zuvor. Sie sind gut verteilt und es macht Spaß sie zu erklimmen und die Aussicht über Ägypten zu genießen. Was es ebenso zu sammeln gibt, sind so genannte Steinkreise. 12 Stück gibt es in der gesamten Welt verteilt und jedem müssen wir sein Sternbild zuordnen, wobei wir dabei noch etwas über dieses lernen.

Assassin’s Creed® Origins

Von Reittieren zu Arenakämpfen

Für Bayek gibt es verschiedene Reittiere. Kamele oder Pferde, worauf wir eben gerade mehr Lust haben. Auch mit Streitwägen können wir uns einen Weg durch Ägypten bahnen. Die Streitwagen gibt es außerdem im Hippodrom. Dort können wir Turniere fahren oder uns mit Freunden messen. Außerdem gibt es 2 Arenen in denen wir uns als Gladiator beweisen können. Entweder bekämpfen wir Welle für Welle bis wir besiegt werden oder wir kämpfen uns bis zum Endboss durch und werden der neue Arenameister. Haben wir eine Stufe erledigt, wird die Schwierigkeit erhöht. Ist das nicht Herausforderung genug, dann versuchen wir uns an den Kriegselefanten versuchen. Diese sind die stärksten Gegner im Spiel und es ist kein Kinderspiel sie zu besiegen. Allerdings ein wirklicher Nervenkitzel und ein wahrer Triumph, wenn sie dann umfallen.

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Assassin’s Creed® Origins, auch Herausforderungen gegen Götter stehen euch bevor.

Ein wunderschönes Spiel

In der Hoffnung, dass ich nun nichts Wesentliches vergessen habe, da das Spiel wirklich viel bietet, kann ich mich mal der Grafik zuwenden. Gespielt haben wir auf der PS4 Pro mit HDR und im Großen und Ganzen ist dieses Spiel einfach mehr als schön. Abwechslungsreiche Gebiete, die Halluzinationen in der Wüste, die einfach brillant umgesetzt sind, Oasen, belebte Städte, trostlose Gegenden. Imposante Bauten der Griechen im alten Alexandria. Man kommt aus dem Umsehen gar nicht mehr heraus. Die Ideen die Ubisoft hier im Zusammenhang mit der ägyptischen Mythologie hat aufleben lassen, passen einfach perfekt in das Gesamtbild des Spiels. Das einzige was grafisch nicht so schön aussah, waren wehende Fahnen oder Wimpel im Wind. Diese sahen sehr unnatürlich in ihren Bewegungen aus und waren teilweise pixelig dargestellt.

Assassin’s Creed® Origins

Das Fazit

Was soll man noch groß sagen, was nicht schon gesagt wurde? Es war eine Ehre Assassin’s Creed Origins bis zur 100 % Prozent Marke zu spielen. Ein richtiges RPG, das einfach Lust auf mehr macht. Einfach ein wirklich richtiges Assassin’s Creed. Die Story war fesselnd, die Nebenaufgaben haben Spaß gemacht und die gesamte Karte zu erkunden ebenso. Kämpfe in der Arena und Rennen im Streitwagen waren auch immer aufregend. Das Spiel bietet Abwechslung von Anfang bis Ende und es wird nie langweilig. Neben Horizon Zero Dawn eines der Besten Spiele die 2017 auf den Markt gekommen sind und das können wir sagen ohne rot zu werden.

Wir hoffen das Ubisoft aus den Fehlern gelernt hat und sich für weitere Teile genauso viel Zeit lässt und so viel Liebe reinfließen lässt, wie sie es jetzt getan haben. Es tut Spielen nicht gut, zu schnell entwickelt zu werden. Sollten weitere Teile in Planung sein, dann sollten sie sich an diesem orientieren.

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