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Die Game Awards 2018 – Die Sieger und unser Senf dazu

Die Oscars der Videospielszene sind vorbei und hatten nicht nur massig neue Trailer und Neuankündigungen, sondern zeichneten auch die Spiele aus, welche uns bewegten, faszinierten und uns immer noch in Erinnerung blieben.

In diesem Artikel möchte ich euch nicht einfach nur die Gewinner der Game Awards 2018 vorstellen, sondern eben auch meine Meinung dazu und was ich tatsächlich erwartet hätte.
In einem späteren Artikel werden wir auch alle Titel, die angekündigt wurden im Detail auseinandernehmen und analysieren.

 

Best Narrative

“Detroit: Become Human“ (Quantic Dream / SIE)
“God of War“ (Sony Santa Monica / SIE)
“Life is Strange 2: Episode 1“ (Dontnod Entertainment / Square Enix)
“Marvel’s Spider-Man“ (Insomniac Games / SIE)
“Red Dead Redemption 2“ (Rockstar Games)

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Best Performance

Bryan Dechart as Connor, “Detroit: Become Human“
Christopher Judge as Kratos, “God of War“
Melissanthi Mahut as Kassandra, “Assassin’s Creed Odyssey“
Roger Clark as Arthur Morgan, “Red Dead Redemption 2“
Yuri Lowenthal as Peter Parker, “Marvel’s Spider-Man“

 

Best Score/Music

“Celeste“ (Lena Raine)
“God of War“ (Bear McCreary)
“Marvel’s Spider-Man“ (John Paesano)
“Ni No Kuni II“ (Joe Hisaishi)
“Octopath Traveler“ (Yasunori Nishiki)
“Red Dead Redemption 2“ (Woody Jackson)

Der Abend ging schonmal gut los. Denn Red Dead Redemption ging schonmal mit den ersten drei Awards siegreich aus. Tatsächlich muss ich sagen auch alle verdient, bis auf den Best Score/Music Award, hier hätte ich tatsächlich lieber Bear McCreary gesehen, der schon zur E3 Ankündigung von God of War (2016) bewiesen hatte, wie er die nordische Mythologie mit modernen Orchestern in eine perfekte Symbiose zusammenführen kann. Ein großes Lob gebührt hier ebenfalls Roger Clark, welcher Arthur verkörperte. Seine Performance in Red Dead zeigt, wie krass sich diese Industrie entwickelt und es so langsam auch höchste Zeit wird, Videospiele mit in eine Oscar Liste zu nehmen.

 

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Best Audio Design

“Call of Duty: Black Ops 4“ (Treyarch Studios / Activision)
“Forza Horizon 4“ (Playground Games / Turn 10 Studios / Microsoft Studios)
“God of War“ (Sony Santa Monica / SIE)
“Marvel’s Spider-Man“ (Insomniac Games / SIE)
“Red Dead Redemption 2“ (Rockstar Games)

Best Mobile Game

“Donut County“ (Ben Esposito / Annapurna Interactive)
“Florence“ (Mountains / Annapurna Interactive)
“Fortnite“ (Epic Games)
“PUBG MOBILE“ (Lightspeed & Quantum / Tencent Games)
“Reigns: Game of Thrones“ (Nerial / Developer Digital)

Best VR/AR Game

“ASTRO BOT Rescue Mission“ (SIE Japan Studio / SIE)
“Beat Saber“ (Beat Games)
“Firewall Zero Hour“ (First Contact Entertainment / SIE)
“Moss“ (Polyarc Games)
“Tetris Effect“ (Resonair / Enhance, Inc)

Diese drei Awards wurden lediglich vom Moderator des Abends (Geoff Keighley) schnell abgespeist, obwohl Audio Design ruhig präsentiert hätte werden können. Schließlich ist es lobenswert, dass auch die kleineren Oscars (Schnitt, Ton, Toneffektschnitt und Ausstattung) auf der großen Bühne gezeigt werden und das auch die Leute hinter einem Film für ein paar Sekunden im Rampenlicht stehen dürfen.

 

Content Creator/Streamer Of The Year

Ninja
Pokimane
Dr. Lupo
Myth
Willyrex

 

Best ESports Player

Dominique “Sonic Fox“ McLean
Hajime “Tokido“ Taniguchi
Oleksandr “S1mple“ Kostyliev
Sung-Hyeon “Jjonak“ Bang

 

Bei diesen zwei Herrschaften bin ich leider überfragt, was sie hier machen. Man sollte durchaus darüber diskutieren, ob Content Creator oder ESportler hier tatsächlich nochmal ausgezeichnet werden sollten. Gerade Esportler behaupten sich in ständigen Weltmeisterschaften. Man erkennt hier wunderbar, dass die Game Awards ein breites Publikum abgreifen wollen, weil sie eben nunmal auch eine Werbeveranstaltung ist, was an sich auch völlig ok ist. Allerdings fragt man sich dennoch, ob die tatsächlich hier extra nochmal eine große Bühne bekommen sollten oder diese lieber kleineren Spielen anbieten. Schreibt uns mal hierzu auch mal einen Kommentar!

 

Best Debut Indie Game

“Donut County“(Ben Esposito / Annapurna Interactive)
“Florence“ (Mountains / Annapurna Interactive)
“Moss“ (Polyarc Games)
“The Messenger“ (Sabotage Studio)
“Yoku’s Island Express“ (Villa Gorilla)

Best Fighting Game

“BlazBlue: Cross Tag Battle“ (Arc System Works)
“Dragon Ball FighterZ“ (Arc System Works / BANDAI NAMCO Entertainment)
“Soul Calibur VI“ (Bandai Namco Studios / BANDAI NAMCO Entertainment)
“Street Fighter V Arcade“ (Dimps / Capcom)

Best Family Game

“Mario Tennis Aces“ (Camelot Software Planning / Nintendo)
“Nintendo Labo“ (Nintendo EPD / Nintendo)
“Overcooked 2″ (Ghost Town Games / Team 17)“Starlink: Battle for Atlas“ (Ubisoft Toronto / Ubisoft)
“Super Mario Party“ (NDCube / Nintendo)

Best Strategy Game

“BATTLETECH“ (Harebrained Schemes / Paradox Interactive
“Frostpunk“ (11 bit studios)
“Into the Breach“ (Subset Games)
“The Banner Saga 3“ (Stoic Studio / Versus Evil)
“Valkyria Chronicles 4“ (Sega CS3 / Sega)

Und auch hier werden wieder vier Kategorien auf einmal aufgesagt. Keine Große Bühne keine besonderen Leute dahinter. Dabei hätte ich mir gerade für Dragon Ball FighterZ etwas mehr Aufmerksamkeit, weil dieses Spiel sogar mit in meiner Liste der besten Spiele des Jahres ist! Hier sieht man nochmal genau, was ich oben bei den vorherigen Gewinnern meinte.

Gerade Dragon Ball FighterZ hätte ruhig etwas mehr Zeit auf der großen Bühne verdient gehabt.

 

Best Independent Game

“Celeste“ (Matt Makes Games)
“Dead Cells“ (Motion Twin)
“Into the Breach“ (Subset Games)
“Return of the Obra Dinn“ (3909 LLC)
“The Messenger“ (Sabotage Studio)

Ich sage es euch ganz ehrlich. Ich habe keines der Spiele hier gespielt, aber allein, dass sie erwähnt wurden zeigt mir zumindest, dass diese Spiele durchaus spielenswert seien und ich sie mir unbedingt anschauen will.

 

Best Sports/Racing

“FIFA 19“ (EA Vancouver / EA Sports)
“Forza Horizon 4“ (Playground Games / Turn 10 Studios / Microsoft Studios)
“Mario Tennis Aces“ (Camelot Software Planning / Nintendo)
“NBA 2K19“ (Visual Concepts / 2K Sports)
“Pro Evolution Soccer 2019“ (PES Productions / Konami)

Auch hier wieder eine Kategorie, die ausschließlich auf Massen gezielt ist. Drei von den fünf Spielen erscheinen sogar jedes Jahr, daher hatte Forza auch absolut keine Konkurrenz zum Gewinnen. Allein die Kategorie ist schon fraglich mit seinem Namen. Warum zum Teufel werden denn Sportspiele und Racer sonst miteinander zusammengelegt, wenn nicht aus Marketinggründen.

 

Best Game Direction

“A Way Out“ (Hazelight Studios / EA)
“Detroit: Become Human“ (Quantic Dream / SIE)
“God of War“ (Sony Santa Monica / SIE)
“Marvel’s Spider-Man“ (Insomniac Games / SIE)
“Red Dead Redemption 2“ (Rockstar Games)

Kurz gesagt: VOLLKOMMEN VERDIENT! Was Cory Barlog hier auch immer wieder geleistet hatte, war schlichtweg unglaublich! Auf der diesjährigen Devcom war Barlog Gastredner und erzählt uns von den Strapatzen des Spiels und wie oft es vor dem aus stand. Ohne seinen Willen, Engagement und vor allem ohne sein Team hätte Barlog schon längst hingeschmissen und das Projekt wäre nicht fertiggestellt worden. Also hier nochmals, ganz großen Respekt an Cory Barlog!

Best ongoing game

“Destiny 2“ (Bungie / Activision)
“Fortnite“ (Epic Games)
“No Man’s Sky“ (Hello Games)
“Overwatch“ (Blizzard)
“Tom Clancy’s Rainbow Six Siege“ (Ubisoft Montreal / Ubisoft)

Leute ohne Spaß. Ich weiß nicht, was ich hierzu noch sagen soll, was ich euch nicht gerade eben schon gesagt hatte. Allein die Überpräsenz von Fortnite und PUPG gegen Ende war fast schon etwas zu viel.

 

Game of the Year

“Assassin’s Creed Odyssey“ (Ubisoft Quebec / Ubisoft)
“Celeste“ (Matt Makes Games)
“God of War“ (Sony Santa Monica / SIE)
“Monster Hunter: World“ (Capcom)
“Marvel’s Spider-Man“ (Insomniac Games / SIE)
“Red Dead Redemption 2“ (Rockstar Games)

God of War hat schlussendlich das Rennen, um den Pokal gemacht.

Last but not least. Vollkommen überraschend geht der diesjährige Award des Game oft he Year an God of War! Tatsächlich dachte ich, wie auch viele andere Red Dead Redemption wird’s jetzt machen und den Deckel zuklatschen. Aber stattdessen gewinnt God of War. Und meiner Meinung nach: VERDIENT! Wiedermal muss ich gestehen, dass es bei mir selbst um das Game of the Year ein sehr enges Rennen wurde, zwischen Red Dead 2 und God of War. Aber God of War hat sich so enorm weiterentwickelt, erzählt erstmals eine tragische und herzzerreißende (nicht im wörtlichen Sinne^^) Geschichte und setzt dies in Kombination mit seinem Gameplay und Leveldesign neue Standards. Daher Gratulation zum Game of the Year!

 

Was waren eure Highlights des Abends? Haben euch die Awards überhaupt interessiert und welche Spiele hättet ihr lieber gesehen?
Schreibt es uns in die Kommentarsektion!

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